Hohe Lawinengefahr im Westen Österreichs: Erneut zwei Verschüttete

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Wien. Die Lawinengefahr im Westen und Norden Österreichs ist am Montag nach starken Schneefällen weiter gestiegen.

Angesichts zahlreicher neuer Lawinenabgänge erhöhte der Warndienst die Gefahrenstufe auf der fünfteiligen Skala auf drei bis vier. In der Steiermark wurden bei einem Lawinenabgang erneut drei Menschen verschüttet, zwei von ihnen gelten als vermisst. Auf den Straßen führte das heftige Winterwetter zu teils schweren Verkehrsbehinderungen.

Die Meteorologen rechnen auch am Dienstag mit weiteren ergiebigen Schneefällen in weiten Teilen der Alpenrepublik. In Niederösterreich wird in den tieferen Lagen mit bis zu 40 Zentimetern Neuschnee gerechnet. In den Bergen seien bis zu 50 Zentimeter Neuschnee möglich. Im Bundesland Salzburg werden sogar bis zu 70 Zentimeter der weißen Pracht erwartet.

Nach dem tödlichen Lawinenunglück vom Wochenende wurden am Montagnachmittag im Bezirk Murau in der Obersteiermark vermutlich drei Skitourengeher verschüttet. Nach Angaben der Polizei konnte einer von ihnen lebend geborgen werden. Die beiden Anderen galten am Abend noch als vermisst.
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