Funsport als Kontrastprogramm zum närrischen Treiben

Von: Verena Köplin, ddp
Letzte Aktualisierung:

Düsseldorf. Keine Lust auf „Helau” und „Alaaf”? Wer dem närrischen Treiben in den nächsten Tagen in den Städten an Rhein und Ruhr entgehen möchte, für den bieten sich in NRW zahlreiche Ausweichmöglichkeiten.

„Gerade im Bereich Funsportarten und Wellness hat das Land viel für diejenigen zu bieten, die dem Straßenkarneval entgehen möchten„, sagt der Sprecher vom Verein Tourismus NRW, Jens Ofiera. Er verweist beispielsweise auf den Hochseilgarten Tree2Tree in Oberhausen für Kletterbegeisterte. Am Sonntag (22. Februar) können dort von 10.00 bis 16.00 Uhr verschiedenste Parcours auf dem 17.000 Quadratmeter großen Gelände erklommen werden. Von „leicht” bis „sehr schwer” ist für jeden etwas dabei, auch Kinder kommen auf ihre Kosten. (Internet: http://tree2tree.de)

Wer es lieber gemütlich haben möchte, ist am Wochenende in einem der sieben Wellness-Hotels des Landes gut aufgehoben. „Da gibt es dann Massagen und Pflegebehandlungen als Kontrast zu Kamelle und Konfetti”, so Ofiera. Alle Hotels bieten verschiedene Schwimmbecken, Saunen, Solarien, Ruhe- und Bewegungsräume - ”und garantiert keine Karnevalsmusik„. Wer dies als Wochenendbeschäftigung vorzieht, sollte sich jedoch beeilen: Nur wenige Zimmer sind noch frei. (Internet: http://tree2tree.denrw-tourismus.de)

Auch im Vitus-Bad des münsterländischen Everswinkel fliegen am Rosenmontag keine Konfetti. Das Freizeitbad öffnet seine Türen zwar zur magischen Uhrzeit 11.11 Uhr, hat sich aber zur „garantiert karnevalsfreien Zone” erklärt. Zeit für Entspannung, Sport und Toberei ist hier am Montag sogar bis 21.00 Uhr angesagt.

Ganz besinnlich wird es Freitag und Samstag (20. und 21. Februar) im Landschaftspark Duisburg-Nord. Um 18.00 Uhr trifft man sich hier mit einer Taschenlampe ausgerüstet zur Fackelführung durch die stillgelegte Industriebrache. Die Führung dauert knapp zwei Stunden. (Zusatzinformationen gibt es unter http://landschaftspark.de)

Voll auf ihre Kosten werden am Wochenende auch die Wintersportler kommen. In der Wintersport-Arena im Sauerland wird fest mit der verstärkten Anreise von ”Karnevalsflüchtigen„ gerechnet, die die rund 100 laufenden Ski- und Rodellifte bevölkern werden. Auch an die Langläufer ist gedacht, auf 350 Kilometern Loipen finden auch sie einen Ort zum Entspannen. „Die aktuellen Schneeverhältnisse im Sauerland liegen zwischen 35 und 85 Zentimeter, das sind optimale Verhältnisse für ein Skisportwochenende”, sagt Susanne Schulten von der Wintersport-Arena. Ratsam sei allerdings, sich im Vorfeld um eine Übernachtungsmöglichkeit zu kümmern. ”Grundsätzlich ist eine Buchung auch noch sehr kurzfristig möglich, man muss nur ein bisschen flexibler sein.„

In den anderen nordrhein-westfälischen Skigebieten sieht die Schneesituation hingegen weniger gut aus: Lediglich Hellenthal in der Eifel vermeldet noch rund zehn Zentimeter Schnee und hofft, das Gebiet auch am Samstag und am Sonntag ab 11.00 Uhr öffnen zu können. Auch hier sind noch vereinzelte Betten zu bekommen, auch wenn Hellenthal generell gut ausgelastet ist - denn: ”Auch bei uns wird mit vielen Karnevalsflüchtlingen gerechnet", so ein Sprecher.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert