Bern - Fernflüge: Beim Buchen auf die Zwischenstopps achten

Fernflüge: Beim Buchen auf die Zwischenstopps achten

Von: Elke Gersmann, ddp
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Bei Fernreisen erreicht man sein Ziel nicht immer mit einem Direkt- oder Non-Stop-Flug. Oft muss man mindestens einmal umsteigen. Das verlängetr die Reisezeit, kann stressig oder auch langweilig sein. Dennoch sollten die Umsteigezeiten nicht zu knapp kalkuliert werden.

Bern. Bei Fernreisen erreicht man sein Ziel nicht immer mit einem Direkt- oder Non-Stop-Flug. Oft muss man mindestens einmal umsteigen. Das verlängert die Reisezeit, kann stressig oder auch langweilig sein.

Warten mögen die meisten zwar nicht so gerne, der Flugreisen-Experte Erich Witschi rät jedoch, die Umsteigezeit nicht zu knapp zu kalkulieren. „Das gilt ganz besonders für große Flughäfen wie Frankfurt, London oder Paris”, sagt der Autor des Ratgebers „Clever buchen, besser fliegen”.

Denn dort können die Wege sehr lang sein, wenn das Terminal gewechselt wird. Und nicht selten fällt die Orientierung nach der Ankunft schwer. Er empfiehlt, zwischen den Flügen mindestens zwei Stunden Zeit zu lassen. In London sogar drei Stunden. Es gehe nicht nur darum, dass man selbst den Flug erreicht. Ärgerlich kann es werden, wenn man bei einer Verspätung im Flieger ist, das Gepäck aber nicht.

Beim Buchen sollte man darauf achten, dass die Flüge nicht zu dicht beieinander liegen - auch im Reisebüro. „Bei allen Anfragen wird von den Fluggesellschaften die komplette Verbindung angezeigt”, sagt Witschi. Da falle dann nur die kürzere Gesamtflugzeit, aber nicht eine knappe Umsteigezeit ins Auge. Ratsam sei es, sich vor Antritt der Reise über den Umsteigeflughafen zu informieren: Wie viele Terminals gibt es? Wie weit sind die Wege? Dieses kann man im Reisebüro erfragen oder auf den Internetseiten des Flughafens erfahren.

Manchmal ist die Wartezeit zwischen zwei Flügen sehr lang. Dann stellt sich die Frage, wie man diese Zeit angenehm verbringen kann. Eine Möglichkeit wäre Sightseeing. „Ab einer Aufenthaltsdauer von rund sechs Stunden kann man über einen Stadtbesuch nachdenken”, sagt Witschi. Allerdings sollte man schon zu Hause die Frage klären, ob und unter welchen Voraussetzungen es erlaubt ist, den Flughafen zu verlassen.

„In Europa ist das in der Regel kein Problem, in den USA zum Beispiel gibt es Einschränkungen.” Wer sich für einen Stadtbesuch entscheidet, sollte für die Rückfahrt genügend Zeit einplanen - schließlich kann etwas Unvorhergesehenes passieren - Staus oder Ausfälle im Nahverkehr. An manchen Flughäfen werden organisierte Stadtrundfahrten angeboten, in Singapur sogar kostenlos.

Wer auf dem Flughafen bleiben möchte, dem bieten sich ebenfalls angenehme Möglichkeiten des Zeitvertreibs. Zum Beispiel in einer der komfortablen Lounges, die Fluggesellschaften ihren Business- und First-Class-Passagieren anbieten, schlägt Witschi vor. „Man muss zwar den Eintritt bezahlen, dafür hat man es bequem.” Außerdem müsse man bedenken, dass man während der Wartezeit ohnehin oft einiges ausgeben würde.

Immer mehr Flughäfen bieten Wartenden Massagen, Swimmingpools und Wellnessbehandlungen. Manchmal sogar Tageszimmer, in denen man ein Nickerchen machen und duschen kann. Vorreiter in diesen Dingen sind laut Witschi die Airports in Asien. Natürlich gibt es das alles nicht umsonst - dafür kommt man aber deutlich entspannter am Urlaubsziel an.
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