Ferienbeginn: Zwei Reisewellen und wenig Sommer

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Gelsenkirchen. Zum Start der Schulferien in NRW erwarten ADAC und Straßenbauverwaltung am kommenden Wochenende zwei große Reisewellen.

Am Freitagmittag nach den Zeugnissen rollt die erste Welle, wenn Frühstarter ins Auto steigen. Die zweite Welle erwartet der ADAC am Samstag von 5 Uhr an. Die Straßenverwaltung will am ersten und letzten Ferienwochenende sowie am 13./14. August auf Tagesbaustellen weitgehend verzichten. Außerdem gilt für schwere Lkw im Juli und August am Wochenende ein erweitertes Fahrverbot.

Das Wetter verspricht zum Reisestart wenig Sommergefühl. Es bleibe unbeständig bei Temperaturen von 15 bis 17 Grad, teilte der Deutsche Wetterdienst am Dienstag in Essen mit. In Frankreich und Südengland sehen die Meteorologen die nächstgelegenen Sonnenziele. Ein Hoch stehe hierzulande vorerst nicht an.

Vor allem Nachtfahrer sollten vorsichtig und ausgeruht unterwegs sein, wenn es regnet, rät der ADAC. Straßen.NRW rechnet am ersten Wochenende auf den Autobahnen mit bis zu 40 Prozent mehr Verkehr, vor allem am Samstag. So hatte beispielsweise die A1 in Richtung Norden am ersten Ferienwochenende 2009 über 33 Prozent mehr Verkehr als an einem normalen Samstag zu verkraften, sagte Bernhard Meier von Straßen.NRW. Da hatten die Ferien aber schon Mitten in der Woche begonnen. Ähnliche Zuwächse seien auf den aus NRW herausführenden Autobahnen der 2, 3 (plus 40 Prozent), 61, 31 und 45 zu verzeichnen.

Der ADAC sieht vor allem die Bereiche Kölner Ring, den Raum Düsseldorf, die gesamte A2, die A 40 im Bereich Essen-Bochum und die A 1 bei Burscheid am Westhofener Kreuz und die A 45 teils durch Baustellen stark belastet. An Großbaustellen will Straßen.NRW. möglichst zwei Fahrstreifen freihalten.

Der ADAC rät vor allem, ausreichend Zeit einzuplanen. Das gelte auch für kurze Strecken zum Flughafen. „Wer es einrichten kann, sollte am Sonntag oder Montag fahren”, sagte Reiseexperte Wolfgang Pohl vom ADAC Westfalen in Dortmund.
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