Enormer Andrang auf Fähren über den Ärmelkanal

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London. Nicht nur Auto und Zug sind für viele an Flughäfen gestrandete Reisende eine Hoffnung. Fährbetreiber von und nach England können sich derzeit auch vor Fußgängern kaum retten.

Am Freitag habe man 6000 als Fußgänger angemeldete Passagiere über den Ärmelkanal gebracht, an einem regulären Freitag im April seien es 100 bis 200, teilte das Unternehmen P&O Ferries am Samstag mit.

P&O verkehrt unter anderem zwischen englischen Häfen und Frankreich, Spanien und den Niederlanden. Derzeit gingen pro Stunde bis zu 1600 Anrufe mit Buchungsanfragen ein, sagte ein Sprecher.

Am Samstagnachmittag war die Internetseite der Firma wegen zu vieler Anfragen zusammengebrochen. Auch andere Überfahrt-Anbieter erlebten einen Ansturm auf die freien Plätze.

Bis weit in die kommende Woche hinein seien fast alle Fähren ausgebucht, sagte der P&O-Sprecher. Die verbleibenden Plätze für eine Überfahrt von Dover nach Calais würden für Notfälle freigehalten, hieß es. Von Dover aus sollen Sonderzüge eingesetzt werden, um den zusätzlichen Passagieren die Weiterreise zu ermöglichen.
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