Elektronische Spiele auch für unterwegs

Von: vo
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Köln. Wie beschäftigt man Kinder am besten in der Freizeit? Sie sollen bei gutem Wetter nach draußen, sich mit Freunden treffen und so ihren Körper und ihre sozialen Kompetenzen schulen.

Ärgerlich für viele Eltern ist es, wenn die Kinder ihre Zeit nur vor dem Fernseher oder dem heimischen PC verbringen. Aber wieso kann man nicht Mobilität und elektronische Spiele verbinden?

Wie sah es früher aus?

Als Kinder und Jugendliche noch nicht über Handys und modernste PCs verfügten, hieß es noch lange nicht, dass sie sich nur auf dem Sportplatz oder in der Schwimmhalle aufgehalten haben. Man besuchte den Freund mit der SEGA-Konsole oder lud zu sich ein, um auf dem Super Nintendo gemeinsam zu spielen. Einzelgänger bereiteten auch schon früher den Eltern Sorge, wenn sie tagelang das Zimmer nicht verließen, um das Level im Commodore 64 Spiel doch noch zu schaffen.

Mit dem Gameboy fand eine kleine Revolution statt, die Kinder waren zwar immer noch viel mit einem elektronischen Gerät beschäftigt, aber sie konnten es mit nach draußen nehmen und waren somit trotzdem an der Luft, unter Freunden und haben immer entscheiden können, ob sie ihn für eine Weile aus der Hand legen und doch lieber mit Fußball spielen.

Später kamen dann modernere Varianten der tragbaren Spielekonsolen heraus und Gameboys konnten sogar verbunden werden, sodass man zu zweit spielen konnte. Mit den neueren Medien, wie Smartphone oder Tablet erweiterten sich nicht nur die Möglichkeiten, sondern Bedeutung, Funktion und Inhalt der Spiele haben sich, dem jeweiligen Alter entsprechend, gewandelt.

Die Kinderleidenschaft positiv nutzen

Heute gilt es als notwendig und wichtig, bereits in jungen Jahren mediale Kompetenzen zu erwerben. Tablets werden zum Erlernen von Sprache, Farben, Formen und Zahlen auf spielerische Art und Weise genutzt. Auch dieses Modell ist nicht wirklich neu - wer aus den 1980er Jahre Generationen hatte im Alter von 8 oder 9 Jahren schließlich keinen klobigen Lerncomputer in schrillen Farben unter dem Weihnachtsbaum?

Jüngere Kinder benötigen selbstverständlich Anleitung und Beaufsichtigung an Tablet und PC, auch die Nutzung des Internets muss im Alter von 6 oder 8 Jahren noch nicht beherrscht werden. Die Eltern können durch eine gute Auswahl der Spielinhalte ihre Kinder fördern. Noch optimaler ist es, wenn sie gemeinsam mit ihnen am Medium interagieren und pädagogisch eingreifen.

Spiele für die ganze Familie

Wenn die Kinder alt genug sind, um sich selbstständig am PC oder sogar im Internet beschäftigen zu können, muss das gemeinsame Spielen jedoch keineswegs entfallen. Dank moderner Browsergames sind Zusammenarbeit, Spaß und gesunder Wettbewerb nicht nur im Freundeskreis, sondern auch innerhalb der Familie möglich.

Spiele wie "Hero Zero" oder "Shakes & Fidget" erfreuen sich ebenso generationsübergreifender Beliebtheit, wie die Aufbauspiele "Goodgame Empire" oder "Cultures". Das praktische dieser kleinen Games ist vor allem ihre Vernetzbarkeit. Egal ob am heimischen Fest-PC oder aber auf dem Tablet während einer Zugfahrt oder im Park auf dem Smartphone.

Der richtige Einsatz und Umgang mit Spielen, die altersgerechte und gewaltfreie Inhalte aufweisen, kann sogar soziale Fähigkeiten schulen und gleichzeitig werden technische Begabungen und der Kontakt zu den Eltern gefestigt. Der Markt ist riesig und die Geschmäcker verschieden, aber ein genauerer Blick lohnt sich.

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