Bunte Ketten, Pareos und Hüte: So gelingt das Strand-Outfit

Von: Manja Greß, dpa
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Viele gehen vom Strand direkt in die Bar. Ein Hut macht das Outfit perfekt. Foto: ddp

Düsseldorf/München. Bunte Ketten, Pareos und Strohhüte: In die Badetasche gehören schon lange nicht mehr nur Bikini und Handtuch. Das perfekte Styling für Strand und Pool gelingt heute nur mit den richtigen Accessoires.

Die Auswahl wird immer größer. Und mit ein paar kleinen Veränderungen wird das Sommer-Outfit clubtauglich.

Ausgangspunkt allen Kombinierens sind Badeanzug und Bikini. Die häufigste Form, die in diesem Sommer an den Stränden ausgeführt wird, ist der Triangel-Bikini, sagt Birgit Getter aus Düsseldorf. Die Bandeau-Variante - trägerlose Badeanzüge und Bikinis - seien out, beobachtet die Stylistin. Voll im Trend seien dagegen in dieser Saison asymmetrische Träger.

Knallige Garben prägen die Oberflächen, sagt Ingo Brack von der Modeschule ESMOD in München. Dazu kommen wilde Naturmuster. Das bietet Möglichkeiten der Gestaltung. Getter rät allen Frauen zu mehr Mut bei der Wahl des Strand-Outfits. Es gebe aber auch Grenzen: „Kräftige Farben kann jeder tragen. Nur bei peppigen Mustern sollte man etwas aufpassen.” Je üppiger die Figur, desto größer sollten die Prints sein.

Außerdem gelte bei der Farbwahl: „Je kräftiger ich bin, desto besser stehen mir dunklere Farben. Schwarz und Nachtblau sind wieder im Kommen und nicht so langweilig, wie viele glauben.” Und wer Bikinis in grellen Farben nicht mag, greift zu knallbunten Accessoires. „Plastikarmreifen und Ohr-Clips in Gelb, Grün, Blau und Rot oder auffällige Ketten machen den Strand-Style perfekt”, rät Brack. Wem das nicht edel genug ist, greift zu Ketten in Gold oder Korallenrot.

Ein Hingucker können auch bunte Tücher sein - ob um den Kopf oder die Hüfte gewickelt. „Natürlich können sich 18-jährige Mädchen mit Top-Figur im Bikini an die Bar setzen. Reifere Frauen sind mit einem Pareo perfekt gestylt”, rät Brack. Denn die großen Wickeltücher helfen, so manche Problemzone zu kaschieren. Und die Styling-Möglichkeiten sind zahlreich.

Der Pareo ist das Nonplusultra in diesem Sommer, erläutert Getter: „Die großen Tücher lassen sich um die Hüften knoten - oder seitlich und oberhalb des Dekollettés.” In der Kollektion von Sunflair sind sie in vielen Wickelstilen zu sehen, daneben zeigt der Hersteller auch Strandshorts und Tankinis. Ihr Tipp lautet: „Legt man die Enden über dem Dekolletté übereinander und knotet sie hinter dem Hals zusammen, wird aus einem einfachen Pareo ein Neckholderkleid.”

Allerdings gibt es auch bei der Bikini-Pareo-Kombination eine Regel, die beachtet werden sollte, sagt fügt Getter hinzu: Sind Bikini oder Badeanzug gemustert, sollte es der Pareo nicht auch noch sein - es sei denn, beide Muster sind perfekt aufeinander abgestimmt. Neben dem Pareo verbreiten Leinenblusen oder leicht durchsichtige, bestickte Tunikas Sommergefühl. Sie lassen sich schnell über das Bade-Outfit ziehen. Und ein Hut macht das Outfit perfekt.

„In der letzten Zeit haben viele Designer spezielle Strandkleider entworfen”, fügt Getter hinzu. „Denn viele gehen vom Strand direkt in die Bar.” Bei Benetton oder bei Bademodenherstellern wie Goldfish, Opera und Olympia ist das zum Beispiel zu sehen. Und wem am Abend dennoch kalt werden sollte, ist mit einer Strickjacke über dem Kleid gut beraten. Bei den Taschen sollten Frauen auf Gegensätze setzen.

„Eine gute Kombination ist Maxi und Mini. Das heißt, wenig Stoff bei der Strandmode und dazu eine große Tasche”, erläutert Brack. Für den Fuß rät er zur Abendbekleidung zu Flip-Flops in der eleganteren Variante - also aus Leder statt aus Gummi, mit Kristallen verziert und mit kleinem Absatz. Auch die Gladiatorsandale sei voll im Trend. „Fashion Victims tragen die inzwischen fast bis hoch zum Knie, oder mindestens bis zur Wade.”

Der Mann geht im Polohemd

Männer sind im Sommer im Polohemd fast immer und überall gut angezogen. Ob in der Strandbar oder in der Disco - der Klassiker sorgt immer für einen stilvollen Auftritt, sagt Ingo Brack von der Modeschule ESMOD in München. Als Farben seien Nachtblau und Fuchsia derzeit schwer angesagt. Wenn der Rest des Outfits nicht allzu bunt ist, dürfe es farblich beim Hemd auch etwas mutiger zugehen.
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