Köln - Blindwalk: Bei der Stadtführung im Dunkeln tappen

Blindwalk: Bei der Stadtführung im Dunkeln tappen

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Blindwalk
Der Erfinder des Blindwalk Axel Rudolph bietet in Köln Stadtführungen mit verbundenen Augen für Gruppen bis zu sechs Personen an.

Köln. Sechs Menschen laufen am helllichten Tag mit einer Schlafbrille auf den Augen durch die Stadt. Jeder hält sich mit einer Hand am Rucksack des Vordermannes fest.<br />

Auf diesen ungewöhnlichen Anblick können sich Kölner Passanten bis zum 21. Oktober schon mal einstellen. Dann startet Deutschlands erster Blindwalk in Köln. Unter dem Motto: „Nicht gucken, anfassen”, beginnt Erfinder Axel Rudolph (55) zweieinhalbstündige Stadtführungen durch die Dunkelheit.

„Nur durch Tasten, Hören, Fühlen und Riechen lernen die Teilnehmer ihren Alltag neu entecken”, verspricht Rudolph. Sich darauf einzulassen, kostet allerdings einiges an Überwindung. Um die Teilnehmer nicht gänzlich im Dunkeln tappen zu lassen, hält Rudolph seine Blindengruppe mit Hilfe eines Mikrofons und kleiner Kopfhörer über jeden seiner Schritte auf dem Laufenden.

Neben dem Blindflug über Domplatte und Bahnhofsplatz werden bei einem Picknick - natürlich im Dunkeln - noch mal die Sinne geschärft. Zum Abschluss erhalten alle Teilnehmer eine Karte, auf der die absolvierte Tour eingezeichnet ist. Pro Person kostet der Blindwalk 35 Euro.
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