Berlin - Auswärtiges Amt sieht kaum Gefahr für Tunesien-Touristen

Auswärtiges Amt sieht kaum Gefahr für Tunesien-Touristen

Von: dpa
Letzte Aktualisierung:

Berlin. Die blutigen Unruhen in Tunesien sind nach Ansicht des Auswärtigen Amtes (AA) derzeit keine Gefahr für Touristen. Urlaubsorte seien nicht betroffen, erklärte ein Sprecher am Montag in Berlin.

Die Polizei schirme sie weiträumig ab. Die Ausschreitungen konzentrierten sich auf die Provinz Sidi Bouzid im Zentrum des nordafrikanischen Landes. Aber auch in Städten wie Tunis und Sousse sei es zu Unruhen gekommen. Nach Angaben eines Oppositionspolitikers wurden dabei 20 Menschen erschossen, die französische Zeitung „Le Monde” berichtete am Montag von 23 Toten.

Die Ausschreitungen seien innenpolitisch bedingt und richteten sich nicht gegen westliche Touristen, sagte der Sprecher des AA. Urlauber sollten dennoch alle Demonstrationen meiden und sich an die weiträumigen Absperrungen der Polizei halten.

Derzeit bietet laut Torsten Schäfer vom Deutschen Reiseverband (DRV) in Berlin kein Veranstalter an, gebuchte Reisen nach Tunesien kostenlos umzubuchen oder zu stornieren. Wer seinen Urlaub jetzt absagen will, sollte sich an seinen Veranstalter wenden.

Die Homepage wurde aktualisiert