München - Auch auf Österreichs Autobahnen muss Rettungsgasse gebildet werden

Auch auf Österreichs Autobahnen muss Rettungsgasse gebildet werden

Von: dapd
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München. Wenn es auf österreichischen Autobahnen, Schnellstraßen oder Autostraßen mit mindestens zwei Fahrstreifen und baulicher Mitteltrennung zu stockendem Verkehr oder Stau kommt, müssen Autofahrer nun wie in Deutschland auch eine Rettungsgasse bilden.

Verkehrsteilnehmer, die unberechtigt die Rettungsgasse befahren oder ein Einsatzfahrzeug behindern, müssten mit Geldstrafen bis zu 2.180 Euro rechnen, teilte der Automobilclub KS in München mit.

Durch die Rettungsgasse gelangen Einsatzfahrzeuge von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten schneller zu einer Unfallstelle. Sie ist nicht nur dann erforderlich, wenn ein Unfall zu einem Stau geführt hat. Auch bei normalem stockenden Verkehr müssen Autofahrer die freie Durchfahrt von Einsatzfahrzeugen zu anderen Einsatzorten oder Krankenhäusern gewährleisten.

Fast 30 Jahre Erfahrung in Deutschland hätten gezeigt, dass eine Rettungsgasse bis zu vier Minuten Zeitgewinn für die Einsatzkräfte bedeute, sagt KS-Sprecher Thomas Achelis: „Das kann Leben retten.” Denn die Überlebenschancen von Schwerstverletzten erhöhten sich im Schnitt um zehn Prozent pro Minute, je schneller professionelle Hilfe vor Ort sei.
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