Versicherungsleistung muss nicht versteuert werden

Von: dapd
Letzte Aktualisierung:

München. Wer als Selbstständiger nach einem Unfall im privaten Bereich von seiner Unfallversicherung eine Leistung erhält, muss diese auch dann nicht versteuern, wenn sie zunächst irrtümlich als Betriebseinnahme erfasst worden war.

Wird ein privates Risiko versichert, sind die Beiträge steuerlich nicht absetzbar, die Leistungen müssen aber auch nicht versteuert werden, wie der Bundesfinanzhof entschied.

In dem Fall waren mit der Unfallpolice alle Unfälle im täglichen Leben abgedeckt, so dass die private Absicherung steuerlich nicht erfasst werden durfte.

Es sei zudem nicht zulässig, die Versicherung durch den irrtümlich erfolgten Abzug der Prämie als Betriebsausgaben zu einer betrieblichen Versicherung zu machen, deren Leistungen dann versteuert werden müssen, urteilten die Bundesrichter.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert