Unehrlichkeit bei Hausratversicherung lohnt sich nicht

Von: dapd
Letzte Aktualisierung:

Hamm. Wer nach einem Einbruch seine Hausratversicherung über die Höhe und die Herkunft des angeblich gestohlenen Bargeldes belügt, handelt arglistig und läuft Gefahr, überhaupt keinen Schadenersatz zu bekommen.

So ging es einem Mann, der falsche Angaben zum gestohlenen Geld gemacht hatte, um die Entschädigung zu erhöhen.

Das Oberlandesgericht Hamm stellte fest, dass es sich um eine arglistige Täuschung handele, die den Versicherer leistungsfrei werden lässt.

Denn dafür reicht bereits jede objektiv falsche Angabe oder das Verschweigen offenbarungspflichtiger Tatsachen - und das war hier der Fall (Aktenzeichen: OLG Hamm I-20 U 146/10).
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