Stundenlohn kann Ärger bringen

Von: dapd
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Berlin. Bauherren sollten auch bei kleineren Aufträgen die Handwerker und Dienstleister vorab nach dem Preis fragen und sich möglichst ein schriftliches Angebot geben lassen. Ideal ist es, wenn drei vergleichbare Angebote vorliegen, erklärt der Verband Privater Bauherren (VPB).

Vorsicht sei geboten, wenn Firmen auf Stundenlohnbasis arbeiten wollen. Viele bieten den Hausbesitzern auch an, die Materialien für sie einzukaufen und sich die Auslagen vom Auftraggeber erstatten zu lassen. Wenn aber dann die Rechnung kommt, wundern sich Bauherren oft über die hohe Stundenzahl und die teuren Materialien. Deshalb sollten solche Angebote nicht ungeprüft angenommen werden.

Der VPB verweist auf ein Urteil des Oberlandesgerichts Düsseldorf, nachdem der Unternehmer nur Anspruch auf die Bezahlung der Stunden hat, die für die beauftragte Arbeit tatsächlich notwendig waren (Aktenzeichen: 23 U 59/11). Trödeln seine Leute, muss der Auftraggeber dafür nicht gerade stehen. G

leiches gilt für die Materialien. Auch hier, so entschied das Gericht, muss die Firma wirtschaftlich handeln und darf keine überteuerten Materialien einkaufen. Damit es gerade bei kleineren Arbeiten nicht zu großem Ärger kommt, rät der VPB, grundsätzlich einen Pauschalfestpreis zu vereinbaren, der die gesamte Arbeit und das Material umfasst.

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