Schadenersatz: Bei Skiunfall ohne Helm gekürzt

Von: dapd
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Wer als Skifahrer unverschuldet in einen Unfall verwickelt wird, kann nicht mit vollem Schadensersatz rechnen, wenn er keinen Helm getragen hat. Foto: Tirol Werbung

München. Wer als Skifahrer unverschuldet in einen Unfall verwickelt wird, kann nicht mit vollem Schadensersatz rechnen, wenn er keinen Helm getragen hat.

Das geht aus einer Entscheidung des Oberlandesgerichts München hervor (Aktenzeichen: 8 U 3652-11). In dem Fall war ein Skifahrer verunglückt und dabei mit einem Ehepaar kollidiert, das keine Helme trug.

Das Gericht sah das als Mitverschulden an und kürzte den Schadenersatz um 50 Prozent. Die Kopfverletzungen wären nämlich durch das Tragen von Schutzhelmen vermieden worden, urteilten die Richter.
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