Rechtstipp: Zeitungen auch für Journalisten nicht steuerlich absetzbar

Von: dapd
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München. Festangestellte Redakteure können die Kosten für Tages- und Wochenzeitungen nicht steuerlich geltend machen, selbst wenn sie eine berufliche Relevanz belegen können.

Das hat der Bundesfinanzhof entschieden. Die Begründung der Richter: Die Versorgung mit Presseinformationen sei bereits vom Grundfreibetrag erfasst, weil sie ein Grundbedürfnis befriedigen.

Allgemeinbildende Zeitungen sind zudem auch deshalb grundsätzlich vom Betriebsausgaben- und Werbungskostenabzug ausgeschlossen, weil bei ihnen keine Trennung in eine berufliche und private Veranlassung möglich sei, befanden die Bundesrichter. Denn kein Ressort oder keine Seite einer Zeitung enthalte ausschließlich berufliche Informationen, die einen Abzug der Kosten begründen können (AZ: VIII R 26/08).
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