Probleme beim Erstattungsanspruch nach Unfallschaden

Von: dapd
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Düsseldorf. Auf Probleme bei einem Erstattungsanspruch eines Arbeitsnehmers nach einem Unfallschaden macht die Arag-Rechtsschutzversicherung in Düsseldorf aufmerksam und verweist auf einen vor dem Bundesarbeitsgericht (BAG) verhandelten Fall.

Dabei sei es um einen im Verkauf tätigen Mitarbeiter einer Firma gegangen. Gelegentlich und ausnahmsweise hätten Arbeitnehmer dieser Firma kleinere Kundensendungen mit ihrem persönlichen Pkw an die Kunden ausgeliefert oder abgeholt. Die Fahrten seien als Arbeitszeit verrechnet worden.

Auf einer dieser Fahrten habe der klagende Arbeitnehmer einen Auffahrunfall erlitten. Es habe jedoch keine Versicherung für die am Fahrzeug des Arbeitnehmers entstandenen Schäden bestanden. Mit der Revision machte er daher die volle Erstattung des erlittenen Unfallschadens gegen seinen Arbeitgeber geltend.

Zwar habe das BAG dem geschädigten Arbeitnehmer dem Grunde nach einen Anspruch auf Ersatz des Unfallschadens an seinem Privat-Pkw zugestanden. Um den Schaden in vollem Umfang von seinem Arbeitgeber ersetzt zu bekommen, müsse der Arbeitnehmer jedoch darlegen und beweisen, nicht schuldhaft, sondern allenfalls mit leichter Fahrlässigkeit gehandelt zu haben, schilderten Arag-Fachleute den Fall. Dies habe der Kläger im vorliegenden Fall nicht getan, sodass er leer ausgegangen sei.

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