Neue App: Passagiere können Flug-Entschädigung direkt am Gate prüfen

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Wegweiser am Flughafen
Mit einer neuen App können Fluggäste noch am Gate prüfen, ob ihnen bei Flugverspätung, Flugausfall oder Nichtbeförderung eine Entschädigungszahlung zusteht. Symbolfoto: Uwe Zucchi/dpa/lhe

Berlin. Das Fluggasthelfer-Portal AirHelp veröffentlicht den Boarding-Pass-Scanner als neue Funktion in ihrer App. Fluggäste können nun ihr Bordticket mit der Handykamera einscannen und so noch am Gate prüfen, ob ihr Problemflug zu einer Entschädigungszahlung berechtigt und wie hoch diese ausfallen wird.

Das Fluggasthelfer-Portal AirHelp hat am Mittwoch die Veröffentlichung seines Boarding-Pass-Scanners bekannt gegeben. Dadurch können Fluggäste noch am Gate prüfen, ob ihnen bei Flugverspätung, Flugausfall oder Nichtbeförderung eine Entschädigungszahlung zusteht und wie hoch diese ausfällt.

Der Boarding-Pass-Scanner steht Android- und iOS-Nutzern ab sofort im App- bzw. Google Play-Store in deutscher Sprache kostenlos zur Verfügung. Die Nutzer müssen lediglich den Barcode ihrer Bordkarte mit ihrer Smartphone-Kamera einscannen, die App errechnet dann die mögliche Entschädigung. Neben dem Boarding-Pass-Scanner können sich Reisende in der App unter anderem über ihre Rechte bei Flugverspätungen, -ausfällen und -überbuchungen informieren.

Bei Interesse können die Passagiere AirHelp dann über die App damit beauftragen, diese Entschädigung bei der Fluggesellschaft einzufordern. Die App bietet zudem die Möglichkeit, mehrere Bordkarten zu scannen, um AirHelp auch mit der Entschädigungsforderung für eine ganze Reisegruppe oder Familie beauftragen zu können. Wer AirHelp mit der Durchsetzung seiner Fluggastrechte beauftragt hat, kann nach Angaben des Betreibers ebenfalls den aktuellen Stand der Entschädigungsforderung einsehen und nachvollziehen, wann mit der Auszahlung zu rechnen ist.

Der Boarding-Pass-Scanner ist in diesem Jahr bereits AirHelps zweite Technologie-Innovation, nachdem das Unternehmen Anfang des Jahres den nach eigenen Angaben ersten Anwalts-Roboter der Welt, Herman, vorstellte. Herman greift auf die Daten tausender Gerichtsverfahren aus knapp 30 Ländern zu und errechnet für Passagiere die besten rechtlichen Möglichkeiten.

 


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