Mord wird nicht als Arbeitsunfall anerkannt

Von: dapd
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Stuttgart. Die Ermordung eines Menschen ist kein Arbeitsunfall, so dass Hinterbliebene keine Leistungen aus der gesetzlichen Unfallversicherung erhalten. Das hat das Landessozialgericht Baden-Württemberg in einem Fall entschieden, in dem familiäre Gründe zu einem Mord führten.

Zwar ging es in dem der Tat zugrunde liegenden Konflikt auch um Fragen, die das Unternehmen des Vaters betrafen.

Aber die Tat selbst hatte ihre Ursache eindeutig im privaten Bereich, so dass kein betrieblicher Zusammenhang zu sehen war, der eine Einstandspflicht der gesetzlichen Unfallversicherung hätte auslösen können. (Aktenzeichen: LSG Baden-Württemberg L 2 U 5633/10)
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