Monteur wollte nur Businessklasse fliegen: Job weg

Von: dpa
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Bochum. Weil er bei einer Dienstreise ins Ausland nicht in der Touristenklasse sitzen wollte, hat ein Monteur aus Witten seinen Job verloren.

Der Mechaniker hatte vor einem Flug nach Katar im November 2011 auf einem Platz in der Businessklasse bestanden. Als Begründung führte er unter anderem seine Leibesfülle an, die den Sechs-Stunden-Flug zur Tortur werden lasse.

Sein Chef hatte die Haltung als Arbeitsverweigerung gewertet und seinem Mitarbeiter fristlos gekündigt. Vor dem Bochumer Arbeitsgericht schlossen Monteur und Unternehmen am Mittwoch jedoch Frieden: Der Monteur scheidet nun fristgerecht zum 31. Dezember 2011 aus der Firma aus und erhält zusätzlich eine Abfindung von knapp 12. 000 Euro. (AZ.: 5 Ca 2335/11).

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