Mehr Rechte für Verbraucher ab 1. April gegenüber Auskunfteien

Von: ddp
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Berlin. Verbraucher haben ab Donnerstag (1. April) aufgrund einer Änderung des Bundesdatenschutzgesetzes verbesserte Auskunftsrechte gegenüber Auskunfteien und Banken.

So können sie einmal jährlich von Auskunfteien kostenlos eine Selbstauskunft in Textform verlangen, wie das Bundesverbraucherschutzministerium am Montag in Berlin mitteilte. Eine der bekanntesten Auskunfteien ist die Schufa (Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung).

Die Auskunftei muss mitteilen, welche Daten zur Person gespeichert wurden, woher diese Daten stammen, an wen diese Daten weitergegeben wurden sowie den Zweck der Speicherung. Zusätzlich soll der Verbraucher seinen sogenannten Scorewert erfahren, der die Bonität einer Person beschreibt.

„Der aus den gespeicherten Daten errechnete Scorewert kann sich auf die Höhe der Kreditzinsen auswirken und entscheidet darüber, ob jemand als kreditwürdig eingestuft wird”, erläuterte Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU). Deshalb sei es wichtig, dass die gespeicherten Daten auch korrekt sind. „Sollten die gespeicherten Daten fehlerhaft sein, sind die Auskunfteien verpflichtet, dies zu korrigieren”, fügte die Ministerin hinzu.

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