Berlin/Landshut - Krankengeld gibt es auch nach der Kündigung

Krankengeld gibt es auch nach der Kündigung

Von: dapd
Letzte Aktualisierung:

Berlin/Landshut. Wer an seinem letzten Arbeitstag krankgeschrieben wird, hat trotzdem Anspruch auf Krankengeld von der Krankenkasse.

Das geht aus einem Urteil des Bundessozialgerichts hervor, auf das die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) und der Sozialverband VdK Deutschland hinweisen (Aktenzeichen: B 1 KR 19/11 R).

In dem Streitfall hatte der Kläger seinen Arbeitsplatz verloren, wurde am letzten Arbeitstag krank und schickte die Krankmeldung umgehend an seinen Arbeitgeber und die Krankenkasse. Als er sich arbeitslos melden wollte, erklärte sich die Arbeitsagentur für nicht zuständig - schließlich sei der Kläger krankgeschrieben. Die Krankenkasse wiederum verweigerte die Zahlung von Krankengeld, weil der Anspruch erst am Folgetag entstünde - und an diesem Tag war der Kläger bereits arbeitslos.

„Es ist aber nicht richtig, dass man weder Arbeitslosengeld noch Krankengeld bekommt”, sagt Zeljka Pintaric von der UPD in Landshut. Betroffene müssten allerdings beachten, dass die Arbeitsunfähigkeit ärztlich bescheinigt und die Bescheinigung bei der Krankenkasse vorgelegt werde.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert