Köln/Berlin - Kein Versicherungsschutz bei vorsätzlich falschen Angaben

Kein Versicherungsschutz bei vorsätzlich falschen Angaben

Von: dpa
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Köln/Berlin. Hauseigentümer riskieren ihren Versicherungsschutz, wenn sie falsche Angaben zu einer Schadenshöhe machen.

Das geht aus einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Köln hervor, über die die Stiftung Warentest in Berlin in ihrer Zeitschrift „Finanztest” (Ausgabe 6/2010) berichtet (Az.: 9 U 53/09).

In dem Fall war ein Haus zunächst vererbt worden. Durch einen Brand entstand später erheblicher Schaden, das Erdgeschoss blieb vom Feuer aber verschont. Hier gab es allerdings Schäden durch die lange Wohnzeit des Erblassers - und die Eigentümer stellten der Versicherung die komplette Gebäudesanierung in Rechnung. Die Richter stuften dieses Vorgehen als arglistige Täuschung ein. Die Gebäudeversicherung musste daher gar nicht für Schäden aufkommen.

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