„Gute Wünsche” für die weitere Karriere dürfen sein

Von: dapd
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Stuttgart. Eine einfache, aber höfliche Schlussformel im Arbeitszeugnis wertet die Leistung eines Beschäftigten nicht ab.

Wenn Arbeitgeber „für die Zukunft alles Gute” wünschen, müssen sich Arbeitnehmer damit zufriedengeben, entschied das Landesarbeitsgericht Baden-Württemberg.

Damit wiesen die Richter eine Klage auf Zeugnisänderung ab. Der Kläger hatte verlangt, dass sich sein ehemaliger Arbeitgeber in der Schlussformel für die „langjährige Zusammenarbeit” bedanke und „für seine berufliche und private Zukunft alles Gute” wünsche. Die vom Arbeitgeber verwendete knappe Formulierung drücke weder Bedauern über das Ausscheiden noch Dank für die Zusammenarbeit aus, wodurch die ansonsten gute Beurteilung seiner Leistungen im Arbeitszeugnis entwertet werde. (LArbG Baden-Württemberg, Urteil vom 3. Februar 2011, AZ: 21 Sa 74/10)
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