Gericht: Angebliches Immendorff-Bild ist Fälschung

Von: dpa
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Nach einem jahrelangen Rechtsstreit hat das Landgericht Düsseldorf ein angebliches Werk des 2007 gestorbenen Malers Jörg Immendorff als Fälschung eingestuft. „Im Ergebnis muss das Bild vernichtet werden”, sagte ein Gerichtssprecher am Mittwoch. Foto: dpa

Düsseldorf. Nach einem jahrelangen Rechtsstreit hat das Landgericht Düsseldorf ein angebliches Werk des 2007 gestorbenen Malers Jörg Immendorff als Fälschung eingestuft.

„Im Ergebnis muss das Bild vernichtet werden”, sagte Gerichtssprecher Andreas Vitek am Mittwoch. Das Urteil sei aber noch nicht rechtskräftig. Klägerin ist Immendorff-Witwe Oda Jaune. Sie hatte das 1,20 x 1 Meter große Bild in der Düsseldorfer Repräsentanz eines Wiener Auktionshauses entdeckt.

Der Besitzer hatte ein Echtheitszertifikat Immendorffs (1945-2007) vorgelegt, das nach Auffassung des Gerichts aber nicht echt ist. Ein Gutachter hat das Gemälde als Fälschung bezeichnet. Es handelt dabei sich um eine Reproduktion des Bildes „Ready-made de lHistoire dans Café de Flore”. (Az.: 12 O 473/08)

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