Finanzamt erhält Regeln für vom Arbeitgeber bezahltes Studium

Von: dapd
Letzte Aktualisierung:

Berlin. Wenn der Arbeitgeber für einen Angestellten die Studienkosten übernimmt, interessiert das auch das Finanzamt.

Das Bundesfinanzministerium hat einem Bericht von steuerrat24.de zufolge jetzt entschieden, wann die Kostenübernahme steuerpflichtig ist.
Bei einem berufsbegleitenden Studium im Rahmen eines Ausbildungs-Dienstverhältnisses kommt es demnach darauf an, ob der Arbeitgeber oder der Student Schuldner der Studiengebühren ist: Ist es der Arbeitgeber, wird ein überwiegend eigenbetriebliches Interesse des Arbeitgebers unterstellt und der Vorteil bleibt für den Arbeitnehmer steuer- und sozialversicherungsfrei.

Zahlt der Student dagegen die Studiengebühren selbst, muss sich der Arbeitgeber zur Übernahme der Studiengebühren im Arbeitsvertrag verpflichtet haben und darf die Rückzahlung der Gebühren fordern, wenn der Student binnen zwei Jahren nach Studienende aus dem Unternehmen ausscheidet.

Bei einem berufsbegleitenden Studium sind die Gebühren nicht steuerpflichtig und auch sozialversicherungsfrei, wenn das Studium die Einsatzfähigkeit des Mitarbeiters im Unternehmen erhöhen soll.

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