Falschangaben mit fatalen Folgen

Von: dapd
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Köln. Wer einen Unfall erleidet, sollte gegenüber der Unfallversicherung durchweg die Wahrheit über das Unfallgeschehen berichten, wenn er den Versicherungsschutz nicht gefährden will.

Das geht aus einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Köln hervor. In dem Fall hatte ein Versicherter falsche Angaben gemacht, die ihm dann zum Verhängnis wurden. Denn falsche Angaben stellen nach Meinung des Gerichts immer einen Verstoß gegen die vertragliche Aufklärungspflicht dar, weil sie die Interessen des Versicherers gefährden.

Ein Versicherer muss sich ohne weitere Nachforschungen auf die Richtigkeit der Angaben des Versicherten verlassen können, so dass bei Falschangaben der Versicherungsschutz entfällt. (Aktenzeichen: OLG Köln 20 U 178/10)
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