Direktversicherung kann bei Pleite verloren gehen

Von: dapd
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Erfurt. Hat der Arbeitgeber eine Direktversicherung abgeschlossen, die noch nicht unverfallbar ist, können die Ansprüche bei einer Insolvenz des Unternehmens verloren gehen.

Voraussetzung dafür ist nach einer Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts (Az.: 3 AZR 176/10), dass der Insolvenzverwalter das Bezugsrecht wirksam widerrufen hat.

So lag auch der Fall bei der Versorgungszusage, die der Personalleiter eines Krankentransport-Unternehmens Mitte 1999 erhalten hatte. 2005 ging seine Firma pleite, die Direktversicherung im Wert von 11.000 Euro plus Zinsen wäre aber erst nach zehn Jahren, also 2009, unverfallbar gewesen.
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