Betrunkener Autofahrer muss sich an Behandlungskosten beteiligen

Von: dapd
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Operation: Künftig können Autofahrer für die Behandlungskosten zur Kasse gebeten, wenn sie unter Alkohol- oder Drogeneinfluss einen Unfall verursacht haben. Foto: dapd

Dessau. Wer als Autofahrer mit Alkohol und Drogen im Blut verunglückt, muss damit rechnen, von seiner gesetzlichen Krankenkasse für die Behandlungskosten in Regress genommen zu werden.

Das geht aus einem Urteil des Sozialgerichts Dessau-Roßlau hervor.

Der gesetzlich versicherte Autofahrer war in diesem Fall volltrunken und mit Cannabisrückständen im Blut mit dem Auto verunglückt und wurde deswegen auch strafrechtlich belangt.

Das Sozialgericht entschied, dass die gesetzliche Krankenkasse in einem solchen Fall berechtigt ist, 20 Prozent der Behandlungskosten und das gezahlte Krankengeld von dem Versicherten zurückzufordern. Der Betroffene musste damit mehr als 10.000 Euro an die Kasse zahlen.
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