Befristete Dauervertretung für Langzeiterkrankten ist zulässig

Von: dapd
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Mainz. Arbeitnehmer müssen eine wiederholte befristete Anstellung zur Vertretung eines langzeiterkrankten Beschäftigten hinnehmen.

Auch wenn der vertretene Beschäftigte bereits seit über zwei Jahren krankgeschrieben sei, schließe dies eine Rückkehr an den Arbeitsplatz nicht aus, entschied das Landesarbeitsgericht Mainz (Aktenzeichen: 11 Sa 26/12). Der Arbeitgeber sei zudem nicht dazu verpflichtet gewesen, eine krankheitsbedingte Kündigung auszusprechen und den befristeten Vertrag der Klägerin in eine Festanstellung umzuwandeln.

Allein die rechtliche Möglichkeit, nach einer über zweijährigen Arbeitsunfähigkeit eine personenbedingte Kündigung auszusprechen, mache die erneute Befristung eines Arbeitsvertrags zur Vertretung nicht unwirksam, erklärten die Richter.
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