Arbeitslos nach Transfergesellschaft: Restschuldversicherung muss zahlen

Von: dapd
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Berlin. Restschuldversicherungen haftet der Ruf an, dass sie in vielen Fällen die Leistung verweigern. Dies war auch bei einem vom Landgericht Berlin entschiedenen Fall so (Aktenzeichen: 7 O 305/11), in dem ein Mann aus einem Arbeitsverhältnis in eine Transfergesellschaft gewechselt hatte.

Dort war er mit Ablauf des Vertrages arbeitslos geworden. Die für diesen Fall vorgesehene Restschuldversicherung sah in diesem Fall jedoch eine selbst verschuldete Arbeitslosigkeit.

Die Begründung der Versicherung: Der Mann hätte nicht in die Transfergesellschaft wechseln müssen, sondern hätte bei seinem alten Arbeitgeber bleiben können. Das Gericht war trotzdem der Meinung, dass die Restschuldversicherung zahlen muss.

Denn hätte der Mann nicht in die Transfergesellschaft gewechselt, hätte er seinen Job schon viel früher verloren, und die Versicherung hätte eintreten müssen, so dass sie auch jetzt zahlen müsse, entschied das Gericht.
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