Was war wann in? Mode im Wandel der Zeit

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Mode verändert sich ständig – große Roben, schrille Farben oder kantige, schlichte Outfits transportieren stets Lebensgefühl und Zeitgeist. Foto: fotolia.de / Raisa Kanareva (#129329902)
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Schlichte Farben, elegante Stoffe und „das gewisse Etwas“. Mode transportiert auch immer einen Status mit, den der Träger nach außen geben will. Foto: fotolia.de / victoria_fox (#94890297)
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Die 80er waren schrill, provokant und laut – jedes Outfit hatte eine Message. Besonders bei der Frisur galt oftmals das Motto „Go big or go home“. Foto: fotolia.de / ysbrandcosijn (#88852995)

München. Moden sind kurzzeitige Äußerungen eines Zeitgeistes, die heute „in“ und morgen schon wieder „out“ sind. Mit einer neuen Mode gehen neue Denk- und Gestaltmuster einher, die als Grundlage zur Bewertung vergangener und zukünftiger Produkte herangezogen werden.

Häufig wird Mode mit Kleidung gleichgesetzt - die wiederum aktuell modern ist. Dabei gibt es ganz unterschiedliche Modewellen von der Hut- und Schuhmode und der Frisurenmode bis hin zu Modehunden, Modetänzen und Mode-Vornamen. Mode im Wandel der Zeit.

Von der Nacktheit zur Bekleidung

Den Lendenschurz kennt fast jedes Kind - Kleidung ist so alt wie die Menschheit, wenngleich mit der Bedeckung des Körpers zunächst praktische Aspekte einhergingen: Dem Fell, das sich bei der Entwicklung vom Primaten zum Menschen immer weiter zurückbildete, folgte eine Alternative aus Gräsern und Blättern sowie Tierfellen zum Schutz gegen Wind und Wetter.

Schon bald kamen Verzierungen wie Muscheln oder Knochen hinzu und hoben besonders ranghohe Mitglieder einer (Stammes-) Gesellschaft hervor. Erst im Laufe der Zeit lernten die Menschen, zu nähen und Stoffe herzustellen; auch das Färben der Kleidungsstücke war ein Lernprozess, der jedoch weiter dazu beitrug, dass Nacktheit bald der Geschichte angehörte.

Kleidung als Statussymbol

Dabei gab es zunächst eher landestypische Unterschiede und Qualitätsunterschiede bei den Stoffen von reicheren und ärmeren Gesellschaftsmitgliedern als geschlechtsspezifische Kleidung. So nutzten die unteren Bevölkerungsschichten Leinen und Wolle, die wohlhabenden Bürger Seide und andere teure Stoffe. Spätestens mit Aufkommen der Klassengesellschaft nahm die Differenzierung durch Bekleidung weiter zu.

Die Kleidung Ludwigs XIV. (1650-1715) sowie die spanische Mode des 16. Jahrhunderts nahmen Einfluss auf das, was die Oberschicht trug: Die Kleider des Sonnenkönigs galten als schick und zeitgemäß und stellten eine Art Bekleidungs-Empfehlung dar. Die ärmeren Schichten vermochten jedoch nicht die finanziellen Mittel aufzubringen, um sich nach der Mode zu richten, wohingegen sich unter den reicheren Bürgern das Schneiderhandwerk zu etablieren begann.

Mode ist nicht nur Bekleidung, sondern Statement

Mode begrenzt sich nicht nur auf Kleidung einer Epoche. Auch die Baukunst, Lebensstile und Tafelsitten stehen in einer Wechselwirkung mit der Mode einer Zeit. Die Kleidung trägt dazu bei, seine Identität nach Außen zu tragen - ganz gleich, ob man gegen den Strom schwimmt und auffällt, oder sich jedem Trend hingibt.

Nichtsdestotrotz: Die Wahl der eigenen Bekleidung ist heute zwar relativ frei und doch gibt es quasi-offizielle Vorgaben: Was in naher Zukunft angesagt sein wird, entscheidet die Haute Couture auf den Fashion Weeks von New York, Paris und London. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts hat die „gehobene Schneiderei“ Einfluss auf die Mode in Europa und der Welt, als deren Begründer gilt Charles Frederick Worth mit der Eröffnung seines Modehauses in Paris.

Neben diesen Einzelstücken, die zum Maßstab der gehobenen Gesellschaft wurden, entwickelte sich die „pret-à-porter“-Mode („sofort bereit zum Tragen“), die als Konfektionsware in Massenherstellung in den Warenhäusern für die breite Masse erschwinglich ist. So beeinflussen sich Konfektionsware und Haute Couture gegenseitig.

Der gesellschaftliche Wandel, Jugendbewegungen und andere weltweite Entwicklungen trugen immer wieder zu einem Wandel der Mode bei, womit diese immer auch einen Spiegel der jeweiligen Zeit darstellt.

Die 1900er Jahre: Extravagante Revolution

Die Pariser Weltausstellung prägte die Eleganz der Mode um 1900, gleichzeitig revolutionierte die Jahrhundertwende die Damenmode: Neben Reiz und Schick trat fortan Extravagantes und Bizarres, das für reichlich Aufsehen sorgen sollte. Damit einher ging die Forderung nach der Abschaffung von Korsetts. Eine ausgefallene Hutmode, zwei unterschiedliche Handschuhe und Spazierstöcke gehörten als Accessoires ebenso zur weiblichen Ausstattung wie die vornehme Blässe, der durch Bleichmittel nachgeholfen wurde.

Die 1910er Jahre: Koloniales Statement im Matrosenanzug

Neue wissenschaftliche Errungenschaften und der durch die Kolonien erzielte größere Wohlstand schlug sich in der Kunst im Impressionismus und dem Jugendstil nieder, was auch in der Mode zu Veränderungen führte. Den Frauen wurde mehr Bewegungsfreiheit eingeräumt, in der Wintersaison gehörte der Muff fortan zur Garderobe.

Die Hüte wurden im Vergleich zum vorigen Jahrzehnt kleiner und erhielten immer bizarrere Formen, sodass der praktische Nutzen einem modischen Accessoire wich. Männer trugen Anzüge mit Weste, Krawatten mit steifem Kragen und einen Hut, abends wurden die Fracks aus dem Schrank geholt. Auch Zylinder, Stock und Handschuhe gehörten zu den weit verbreiteten Accessoires der Männer in der 10er Jahren.

Kinder hingegen sah man aufgrund der steigenden Popularität des Segelns immer häufiger im Matrosenlook - vor allem in der Mittel- und Oberschicht waren Matrosenanzüge bliebt.

Die 1920er Jahre: Zwischen Bubikopf und Cocktailkleid

Die Goldenen 20er Jahre sind als offenes und kulturell freies Jahrzehnt bekannt. Dies spiegelt sich auch in der Mode wieder: Cocktailkleider treten an die Stelle des Korsetts, Frauen tragen Bubikopf- Frisuren oder Wasserwellen anstelle der Hüte und rauchen in der Öffentlichkeit Zigaretten mit Zigarettenspitzen.

Abends wurde die Frisur durch geschmückte Stirnbänder ergänzt und mit der Feder-Boa und Fächern weitere Accessoires hinzugezogen. Die Hemdkleider betonen die Figuren kaum noch, Rücken und Schulter waren immer häufiger unbedeckt. Kleider hingegen waren knielang und hoch geschlossen oder im Falle von Abendkleidern ebenso freizügig wie die Hemdkleider. Alternativ trugen Frauen auch Hosen.

Auch die Männermode wird sportlicher - Clubjacken, Knickerbocker und lange Jacketts prägten fortan das Straßenbild. Während Arbeiter an bunten Schals erkennbar sind, tragen gut betuchte Herrschaften bunte Krawatten, abends auch Mantel, Hut und Gehstock zu weiten Hosen und glänzenden Schuhen. Auch ist die endgültige Form des Krawattenknotens in den 20er Jahren entstanden.

Die 1930er Jahre: Volkstümlich beeinflusst

In den 30er Jahren wird die Damenmoden wieder figurbetonter und feminier, Kleider sind an der Hüfte eng geschnitten, wadenlang, mit glockig weitem Saum. Ab Mitte der 30er Jahre wird der Oberkörper stärker durch Rüschen, Falten und Puffärmel betont, Asymmetrien erhalten Einzug in das Modedesign. Bei den Herren erfolgt kaum ein Wandel, wenngleich der Eleganz eine immer geringere Bedeutung zukommt: Sportgürtel ersetzen Hosenträger, Westen werden seltener, der Sakkoanzug verkommt zur Standardkleidung.

Der Einfluss der Nationalsozialisten sorgt zudem für eine Verbreitung der Alpen-Tracht. Die Kindermode sah für Mädchen vor allem weiße Kleider mit Rüschen und Schleifen vor, und auch das Dirndl fand bei Kindern eine im größere Verbreitung. Bei Jungen wurden die Stoffhosen, die Anfang des Jahrzehnts noch verbreitet waren, dem politischen Einfluss zum Opfer.

Die 1940er Jahre: Die erste Designer-Ära

Die Modeindustrie stand zunächst unter dem Einfluss des Krieges: Stoffe waren rationiert und wurden wiederverwendet, der praktische Zweck dominierte gegenüber modischen Aspekten. Die Röcke wurden etwas kürzer, stattdessen waren Kleider zum Hals hin hoch geschlossen, aus unterschiedlichen Stoffen resultierende zweifarbige Kleider wurden als neuer Trend proklamiert. Nach dem Krieg entwickelten sich sowie die Petticoat-Röcke als auch die figurbetonenden Etui-Röcke als Modelinien parallel nebeneinander her. Mit Christian Dior sorgt ein Designer international für Aufsehen.

Die 1950er Jahre: Weibliche Vorbilder im Fokus der Öffentlichkeit

In den 50er Jahren ist die Modewelt von Gegensätzen geprägt. Frauen hatten nach Kriegsende den Wunsch nach mehr Weiblichkeit, neben Petticoats kamen enge Bleistiftröcke in Mode, Hosen hingegen waren out. Als Vorbilder galten Marilyn Monroe und Brigitte Bardot, Christian Dior setzte weiterhin Akzente mit seinem New Look. Um auch ohne Idealmaße den figurbetonten engen Look tragen zu können, führte man das Mieder wieder ein.

Hüte waren farblich auf Handtaschen und Schuhe abgestimmt, junge Damen entdeckten Stöckelschuhe mit Pfennigabsätzen für sich. Das alltägliche Straßenbild bestimmten Zweiteiler aus Bluse und Rock, neue Materialien wie Kunstseide eroberten den Markt. Junge Männer orientierten sich zunehmend an amerikanischen Vorbildern wie Elvis Presley. Bei Kindern erhielt die Blue Jeans Einzug, die den deutschen Markt unaufhaltsam eroberte.

Die 1960er Jahre: Jugendlicher Hippie-Stil

Die 60er Jahre sind geprägt von der großen Anzahl jugendlicher Käufer - entsprechend schrill ist die Mode des Jahrzehnts, die selbst an Jackie Kennedy nicht vorbeizog. Neben ihr sind Brigitte Bardot und Julie Christie sowie das weltbekannte Model Twiggy Stilikonen, an denen sich junge Frauen orientieren.

Trägerröcke, Hosenanzüge und Schlaghosen galten als provokant und setzten unkonventionelle Maßstäbe in der Modewelt, wohingegen Hemden und Krawatten zum Feindbild erklärt wurden. Das Lebensgefühl des Sex, Druge & Rock ‘n‘ Roll sowie die aufkommende Hippiekultur spiegelten sich auch in der Mode wieder.

So ging in den 60er Jahren der Einfluss der Haute Couture durch Modeikonen wie Marilyn Monroe, Audrey Hepburn und Jackie Kennedy sowie Models wie Twiggy zurück. Auch trug die Emanzipationsbewegung der Frauen dazu bei, dass die Haute Couture einen immer geringeren Einfluss auf die Modewelt nehmen konnte.

Gleichzeitig begannen Modemarken, mit ihren Kleidungsstücken ein Image zu transportieren, das sich gezielt an Zielgruppen und Subkulturen richtete. Besonders bekannt wurde hier Vivienne Westwood, die in ihrem Londoner Ladengeschäft „Sex“ Mode für Punks verkaufte und sich gleichzeitig von diesen inspirieren ließ.

Die 1970er Jahre: Individualität und Annährung der Geschlechter

In den 70er Jahren gelten Freiheit, Individualität und Jugend als die Stichwörter der Modewelt. Erlaubt ist fortan, was gefällt, sodass ein bunter Mix aus konventioneller Kleidung, Farben, engen und weiten Kleidern, einfarbig und bunt gemusterten Stoffen und auffälligen Accessoires entstand. Krawatten, Trompetenärmel und Manschetten sind ebenso verbreitet wie Blümchenstickerei und Häkeloptik. Möglichst groß und verspiegelt fand auch die Pilotenbrille ihren Weg in die Mode. Die Geschlechtertrennung in der Mode wurde weitgehend aufgehoben, Männer und Frauen trugen teilweise dasselbe. Damit einher verbreitete sich ein Lebensgefühl, das ebenso frei und tolerant war, wie die dazugehörige Mode.

Die 1980er Jahre: Bunt und sportlich oder casual und smart

Die Mode der 80er Jahre gilt aktuell als der modische Fauxpas schlechthin. Sie war geprägt von weiten Oberteilen, engen Jeans, Leggings und sogar Jogginhosen - Hauptsache bequem und möglichst bunt. Die Farben waren schrill, die Frisuren dazu auch: Unmengen an Haarspray sorgten für wilde Toupierungen bei Männern und Frauen.

Sowohl auf Partys als auch in der Freiheit galt das Netzhemd als schick, Sweatshirts konnten sowohl von Männern als auch von Frauen bauchfrei getragen werden. Bei Männern durfte die Levis 501 in keinem Kleiderschrank fehlen. Bei Poppern durfte dazu das Polohemd nicht fehlen, Rocker wählten stattdessen die Lederjacke.

Ein Ergebnis der Kombination von Mode und Zielgruppe, wie es seit den 60er Jahren vorhanden war, stellte in den 80ern die sogenannte OFF-Mode dar - ein von Avantgardisten zusammengetragenes Konglomerat aus Mode, Musik und Kunst. Zunächst als Individualismus bezeichnet, wandelte sich der Stil zu einer deutschlandweiten Bewegung, die mit der Wiedervereinigung und der Öffnung der Mauer ein Ende fand.

Die 1990er Jahre: Noch bunter und noch sportlicher

Der Anfang der 90er Jahre war geprägt von den Farben weiß, beige und blau, die Stoffe waren leicht und luftig wie die Farbkombination. Kombiniert wurde das Outfit mit großem, möglichst auffälligem Schmuck. Grundsätzlich galt „je knapper, desto besser“, was sich in der Bademode ebenso äußerte wie in der Unterwäsche. Im Winter hingegen verkehrte sich dies in das Gegenteil, Norwegerpullover konnten kaum weit genug sein.

Grundsätzlich wurde die modische Auswahl in den 90er Jahren immer größer, immer mehr Trends treffen aufeinander. Auch erhalten die Jugendkulturen mit ihrer Mode immer mehr Einzug in die Modewelt, sodass sich zahlreiche Menschen beginnen, an ihren Szenen zu orientieren.

Die 2000er Jahre: Retro, Vintage, Military. Trends wechseln schnell

Ähnlich wie schon in den 90er Jahren dominieren um die Jahrtausendwende unterschiedliche Stile, die aufeinandertreffen und sich zeitweise rasant wieder verändern. Mit dem Marine- und dem Military-Look gibt es erste Revivals vergangener Modestile, übergreifend ist dabei jedoch die Freizügigkeit, die es jedem Menschen erlaubt, sich nicht nur in der Disco sexy zu kleiden, sondern auch auf der Straße.

Der Modestil spiegelt damit den immer schnelllebigeren Lebensstil, der zudem durch Terroranschläge immer wieder gesetztere Trends und Zeiten des innehalten hatte und gegen Ende des Jahrzehnts einen Trend zu gedeckten Farben hervorbrachte.

Die 2010er Jahre: Referenzen auf Vergangenes

Das Jahr 2010 beginnt mit der absoluten Trendfarbe Blau, Karos und Streifen prägen den Herbst des ersten Jahres des Jahrzehnts. Jeans kommen in unterschiedlichen Varianten als Modetrend zurück in die Läden, ergänzt um ein Revival der Marlene-Hosen.

Stilikonen wie die Künstlerin Lady Gaga beeinflussen die Modewelt in den folgenden Jahren, Preisverleihungen und rote Teppiche ersetzen die Haute-Couture-Modeschauen der Fashion Weeks immer häufiger. Es zeigt sich, dass immer häufiger Kleidungsstücke aus vergangenen Epochen wiederentdeckt und neu kombiniert werden, um als neue Modetrends, Vintage- oder Retrotrend auf den Laufstegen der Metropolen zu landen.

Modeschöpfer, die die Modewelt prägen

In der Vergangenheit und bis heute gibt es einige herausragende Modeschöpfer, die sowohl die Modewelt nachhaltig geprägt haben, als auch Einfluss auf andere Designer ausübten.

Gianni Versace (1946-1997): typisch waren leuchtende Farben und auffallende Muster; Versace fiel mit seiner ersten Pret-à-porter-Show auf. Nach seinem Tod übernahm seine Schwester Donnatella Versace das Modehaus.

Yves Saint-Laurent (1936-2008): Der Franzose gilt als stilbildend im Rahmen des gehobenen, eleganten Stils der Damenwelt und als typischer Vertreter der französischen Haute Couture.

Ralph Lauren (*1939): Der US-Bürger wurde durch sein Label Polo Ralph Lauren bekannt; seine Karriere begann er als Verkäufer bei einem Herrenausstatter. Besonders bekannt ist Lauren für sein Polohemd.

Karl Lagerfeld (*1933): Der in Paris lebende, als extravagant geltende Hamburger ist nicht nur Designer sondern auch Fotograf. Sein Markenzeichen sind die Sonnenbrille und der Pferdeschwanz, seit 1984 ist er Chefdesigner bei Chanel.

Calvin Klein (*1942): Besonders bekannt ist der US-Designer durch Unterwäsche und Parfums der CK-Serie, wenngleich das Bekleidungsunternehmen auch Schuhe und Oberbekleidung herstellt.

Wolfgang Joop (*1944): Neben Jil Sander und Karl Lagerfeld gilt Joop als erfolgreichster deutscher Designer, sein Unternehmen Joop! hat er jedoch um die Jahrtausendwende verkauft, 2003 gründete er die Marke Wunderkind.

Tommy Hilfiger (*1951): klassisch, schnörkellos, elegant - der All-America-Style des US-Amerikaners Tommy Hilfiger, der die Farben blau-weiß-rot zum Markenzeichen machte.

Jean Paul Gaultier (*1952): Der Franzose ist für seinen ausgefallenen, unkonventionellen Stil, der in enger Wechselwirkung zur Popwelt steht, ebenso bekannt wie durch seinen Ruf als Enfant terrible der Modewelt, das Röcke für Männer populär machte.

John Galliano (*1960): Der britische Modedesigner gehört zu den erfolgreichsten Designern des Königreichs; besonders bekannt ist er für seinen pompösen, extravaganten Stil - und zuletzt durch seine Eskapaden, die ihn seinen Posten als Chefdesigner bei Dior kosteten.

Christian Dior (1905-1957): Dior prägte wie kein anderer sie elegante, damenhafte Mode und gehört weltweit zu den bekanntesten Designern; er erkannte bereits früh den Wert des Parfumgeschäftes und baute ich mit zahlreichen Lizenzen ein Modeimperium auf.

Giorgio Armani (*1934): Der Begriff Armani steht als Garant für einen guten Stil, er gilt als einer der größten Modemacher des 20. Jahrhunderts, der bis heute selbst alle Unternehmensprozesse überwacht.

Coco Chanel (1883-1971): Die Französin hat maßgeblich dazu beigetragen, dass die Haute Couture bis heute das ist, was sie ist. Sie steht bis heute für das „kleine Schwarze“ sowie ihre Parfumkreation „Chanel No. 5“. Auch das Chanel-Kostüm ist ein zeitloser Klassiker, mit dem keine Frau etwas falsch machen kann.

Jil Sander (*1943): Die Hamburgerin ist für eine schnörkellose, klare und zeitlose Linie bekannt - nicht nur in der Damen- und Herrenbekleidung, sondern auch mit einer Kosmetik-Linie.

Mary Quant (*1934): Der Designerin verdankt die Modewelt die Renaissance des Minirocks. Das bereits in den 30er Jahren verbreitete Kleidungsstücks erlangte durch Quandt - und das Mager-Modell Twiggy - Weltruhm.

Donatella Versace (*1955): Die Schwester von Gianni Versace übernahm die Führung des Modehauses, kurz danach präsentierte sie ihre erste eigene Kollektion.

Die Liste ließe sich noch fortsetzen - auf jeder Fashion Week treten neue, hoffnungsvolle Talente auf. Keines davon konnte die Modewelt jedoch so nachhaltig beeinflussen, wie diese Trendsetter.

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