Wann Online-Shopper vom Payback-Prinzip profitieren können

Von: vo
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Payback
In immer mehr Portemonnaies ist die Payback Karte zu finden. Foto: Hans (CC0-Lizenz) / pixabay.com

München. Schon lange gibt es das Prinzip der Kundenkarten. Während früher beim Bäcker nach dem Kauf von zehn Broten das elfte gratis war, nehmen Bonusprogramme heute jedoch vollkommen neue Dimensionen ein. Kunden können aus einer scheinbar unerschöpflichen Anzahl von Bonuskarten wählen, die sie beim Einkauf in diversen Geschäften einsetzen.

In der Regel gibt es dann je nach Einkaufswert Bonuspunkte, die im weiteren Verlauf gegen Prämien und Vergünstigungen eingetauscht werden können. Sinnvoll ist das Prinzip der Kundenkarten also durchaus, doch oft lohnt sich der bloße Einsatz beim Einkaufen vor Ort nur wenig. Wer sich schnellere Ergebnisse wünscht, sollte auch beim Online Shopping nach Bonusprogrammen Ausschau halten.

Die Auswahl der richtigen Shops

Die Payback-Karten, die es schon seit einigen Jahren gibt, sind in immer mehr Portemonnaies zu finden. Im Supermarkt oder Kaufhaus gelingt die Registrierung innerhalb weniger Minuten und schon der erste Einkauf wird mit Punkten belohnt. Wie viele Punkte Kunden für ihren Einkauf erhalten, kann pauschal nicht beantwortet werden, denn je nach Anbieter variiert die Berechnungsgrundlage für den Bonus. Während es in manchen Läden pro bezahltem Euro einen Punkt gibt, werden anderenorts mehr Punkte vergeben. Das Gleiche Prinzip wenden inzwischen auch Online-Shops an, die mit Payback in Kooperation stehen.

Laut des Unternehmens gibt es inzwischen über 600 Online Shops, bei denen Kunden sich Punkte für den Einkauf anrechnen lassen können. Es braucht hierfür lediglich die eigene Karte mit der entsprechenden Nummer. Genaue Informationen, welche Shops am System teilnehmen, sind unter www.payback.de zu finden.

Von allen Bonuskarten, die es heute am Markt zu finden gibt, ist die Payback-Karte mit Abstand die beliebteste. Derzeit rund 25 Millionen Kunden sind Inhaber der kleinen Plastikkarte. Kein Wunder also, dass das Unternehmen auch an seinem fünfzehnten Geburtstag auf eine zufriedenstellende Vergangenheit zurückblicken kann.

Von Aktionen profitieren

Damit sich der Einkauf mit der Payback Karte lohnt, genügt es oft nicht, nur das reguläre Angebot in Anspruch zu nehmen. Laut n-TV gibt es dann nur etwa ein Prozent des ausgegebenen Geldes zurück. Diese recht magere Ausbeute lässt sich jedoch maximieren, indem Kunden ein Auge auf aktuelle Aktionen haben.

Auch Online ist das durchaus zu empfehlen. So vergeben manche Shops für einen Einkauf zehnfache Punktewerte oder ermöglichen im Rahmen von Sonderaktionen Rabatte zwischen fünf und zehn Prozent. Achten Kunden auf diese Sonderaktionen, kann sich der Einsatz der Payback-Karte durchaus lohnen. Oft bleiben jedoch Zweifel an der Sinnhaftigkeit der Bonuskarten, denn ihre Verwendung bedeutet einen gewissen Mehraufwand und die Karten selbst nehmen einen zusätzlichen Platz im Geldbeutel ein.

Wer sich die Frage stellt, ob sich die Payback-Karte wirklich lohnt, sollte sich jedoch nicht von den teilweise geringen Punktewerten blenden lassen. So gäbe es diese Punkte und Rabatte nicht, wenn Kunden auf die Karte verzichten würden und die Vergünstigungen und Boni fielen komplett weg.

Mit etwas Durchhaltevermögen und vor allem Spaß an der Sache kann der regelmäßige Einsatz der Payback-Karte im Laufe der Zeit hin und wieder für kleine Belohnungen sorgen, die Kunden ohne Karte nicht erhalten.

Daten durch Widerruf schützen

Auch wenn Payback selbst ein recht angesehenes Unternehmen ist, reagieren viele Kunden zögerlich bei der Herausgabe persönlicher Daten. Immerhin ist es mit der Payback-Karte theoretisch möglich, das Verhalten der Kunden hinsichtlich der Produktauswahl und des Konsums zu beobachten und für Marktforschungszwecke zu verwenden. Gerade deswegen haben viele Verbraucher ein ungutes Gefühl, auch wenn die eigenen Daten in Zeiten des Internet ohnehin transparenter sind, als je zuvor.

Die gute Nachricht in Sachen Datenschutz ist jedoch, dass nicht jedes Detail zwingend freigegeben werden muss. Das wissen jedoch nur die wenigsten Payback-Nutzer und schränken die Verwendung ihrer Daten aus diesem Grund nicht ein. Dass das allerdings möglich ist, zeigt ein Artikel der Frankfurter Rundschau.

Hier wird erläutert, dass es der Kunde selbst in der Hand hat, wie transparent er sein möchte. So ist es möglich, der Verwendung der persönlichen Daten zu widersprechen. Hierfür genügt es, einen Widerruf an Payback zu richten. Ab diesem Zeitpunkt sind die eigenen Daten geschützter und fließen nicht in die aktuelle Marktforschung ein.

Sinnvoll und bedacht einsetzen

Letztlich birgt die Payback-Karte ein recht ansehnliches Potenzial, denn sie verhilft zu gelegentlichen Einsparungen und bietet gelegentlich Boni in Form von Sachprämien. Wer auf die Nutzung der Karte nicht verzichten möchte, sollte jedoch sorgsam mit der Freigabe der eigenen Daten umgehen. Nur bei Läden vor Ort Punkte zu sammeln, ist deutlich weniger lukrativ, als die Payback Karte zusätzlich auch für das Online Shopping zu verwenden.

Wer zudem auf Rabattaktionen verzichtet und gebotene Coupons nicht einsetzt, versäumt einen Großteil der positiven Wirkungen der Payback-Karte. Es ist also durchaus sinnvoll, sich mit der Funktionsweise der Karte auseinanderzusetzen und die aktuelle Entwicklung nicht aus den Augen zu verlieren. Wer das Payback-Prinzip also dauerhaft und klug auch in seinen Online-Alltag integriert, kann hiervon durchaus profitieren.

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