Berlin - Stark für die Gesellschaft: Engagement der Stars und Modedesigner

Stark für die Gesellschaft: Engagement der Stars und Modedesigner

Von: rd
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Berlin. T-Shirts mit auffälligen Schriftzügen liegen im Trend. Ob mit Logos oder Slogans bedruckt, die mal mehr und mal weniger politische Aussagen transportieren, tauchen sie in diesem Jahr in vielen Modekollektionen auf. Dabei lässt sich darüber streiten, ob die Designer dabei tatsächlich ein politisches oder vor allem ein modisches Statement setzen wollen.

Bei einigen Modellen steht allerdings der gute Zweck im Vordergrund, und zwar, wenn Stars und Marken kooperieren, um Erlöse an Stiftungen zu spenden, die ihnen und ihren Fans wichtig sind.

Die kanadischen Zwillinge Dean und Dan Caten setzen sich mit ihrem Modelabel Dsquared2 beispielsweise gegen Mobbing ein. Dazu haben sie eine exklusive Kollektion in Kooperation mit der Initiative „Be Cool Be Nice“ entworfen. Ein Teil des Erlöses geht an die gleichnamige Stiftung, die gegen Online-Mobbing kämpft.

Die beiden Catens geben in der englischsprachigen LATimes an, dass ihnen die Teilnahme vor allem deshalb wichtig ist, weil sie als Kinder selbst gemobbt wurden. Die Kleidung mit klassischen Aufdrucken des Slogans und des Label-Namens soll „Stärke, Selbstbewusstsein und Positivität“ ausstrahlen.

Ab Ende November wird die Kollektion, bestehend aus T-Shirts, Sneakers, Sandalen, Caps und Jeans, in ausgewählten Läden erhältlich sein. An der Kampagne haben zuvor verschiedene Stars wie Kendall Jenner und Willow Smith mitgewirkt. Zudem wurde bei dem Verlag Simon & Schuster ein Buch dazu veröffentlicht, das sich an Kinder und Teenager richtet.

Mit Dsquared2 sind die Designer mit ihrem Team stets ihren eigenen Weg gegangen. Dabei sind nicht nur die extravaganten Outfits für die Tourneen von Weltstars wie Beyoncé und Britney Spears entstanden, sondern auch diverse Kollektionen mit authentischer und überraschender Mode. Um einen Eindruck zu bekommen, kann man sich hier Einzelstücke früherer Kollektionen ansehen.

In ähnlicher Weise haben sich andere Designer in der Vergangenheit für gesellschaftliche und soziale Themen eingesetzt. Anfang des Jahres entwarf Maria Grazia Chiuri für Dior ein T-Shirt mit der Aufschrift „We Should All Be Feminists“ in Anlehnung an den gleichnamigen Essay von Chimamanda Ngozi Adichie. Einen Teil des Umsatzes will Dior an die Charity-Organisation „The Clara Lionel Foundation“ von Popstar Rihanna spenden. Die Stiftung setzt sich für Bildung, Gesundheit und Chancengleichheit sowie Katastrophenhilfe ein. Auf ihrer Website verkauft sie weitere T-Shirts und Pullover mit verschiedenen Aufdrucken, deren Erlöse vollständig an die Stiftung gehen.

Eine der bekannteren Initiativen ist sicherlich die von Ralph Lauren ins Leben gerufene Stiftung „Fashion Targets Breast Cancer“, die die Brustkrebsforschung fördert. 30 Prozent der Erlöse gehen an Breast Cancer Now, die größte Brustkrebs-Wohltätigkeitsorganisation Großbritanniens. Partner der Aktion ist Marks & Spencer. Das Modehaus spendet von jedem verkauften pinken BH in diesem Monat, dem so genannten „Breast Cancer Awareness Month“, 20 Prozent an Breast Cancer Now.

In diesem Zusammenhang ist auch die jährliche „Pink Ribbon“-Aktion zu nennen. Partner der Aktion in Deutschland sind unter anderem das Modeunternehmen C&A und die Wäschemarke Hunkemöller. In diesem Jahr setzen sich in Deutschland auch die Chippendales dafür ein, das Bewusstsein für Brustkrebs zu fördern, und tragen dazu auf der Bühne pinke Manschetten.

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