Macht Geld wirklich glücklich?

Von: vo
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Geld

München. Die Frage ob Geld wirklich glücklich macht, können in erster Linie nur die Menschen beantworten, die schon einmal in Reichtum gelebt haben, aber auch das Leben mit wenig Geld und Habseligkeiten kennen.

Wer plötzlich über Nacht zum Millionär wird, kann oftmals gar nicht genau mit den daraus resultierenden Folgen und Veränderungen für das eigene Leben umgehen und wünscht sich beizeiten sogar, wieder zu vergangenen Verhältnissen zurückzukehren und ein bescheidenes Leben zu führen. In der Vergangenheit gab es sogar Millionäre, die zu der festen Überzeugung kamen, dass Geld allein nicht glücklich macht und sich daraufhin von ihren Besitz und Luxusgütern trennten.

Ein Millionär spricht von seinen Erfahrungen

Der deutsche Millionär Karl R. hat für sich nach 15 Jahren Luxusleben festgestellt, dass das Geld für sein persönliches Glück eher hinderlich ist und reagierte ungewohnt. Er verschenkte seine Luxusgüter wie beispielsweise seine Porschesammlung an gute Freunde oder verkaufte die wertvollen Statussymbole, um mit ihren Erlösen karikative Zwecke zu unterstützen und auch um seinen Besitz danach so minimalistisch wie möglich zu halten.

Das was er zum Leben braucht, sollte in zwei Rucksäcke passen und so tauschte er bereitwillig seine Prunkvilla mit einer kleinen Mietwohnung. Herr R. ist nach eigener Aussage mit dieser Entscheidung sehr glücklich, da es eine Entscheidung aus dem Herzen heraus war. Denn ihm wurde nach den vielen Jahren im Reichtum bewusst, dass er die vielen luxuriösen Dinge und Besitztümer um ihn herum, für die er teilweise bis an seine Grenzen arbeitete, eigentlich überhaupt nicht brauchte.

Anders als bei Millionären über Nacht, die beispielsweise durch sechs Richtige beim Eurojackpot der Lotterie von heute auf morgen zu Multimillionären wurden, hat sich Karl R. seinen Reichtum über die Jahre hart erarbeitet. Doch wie man an das viele Geld herankommt, sei letztlich egal meint Karl R., entscheidend sei vielmehr der Umgang mit diesem und wie stark man sich von den vielen Millionen auf dem Konto beeinflussen lässt.

Anderen Menschen mit finanziellen Mitteln helfen

Dass viel Geld für Karl R. persönlich nicht nur negative Aspekte hatte, sondern ihn auch in vielen Situationen ein Gefühl von Sicherheit und Unabhängigkeit gab, will R. nicht bestreiten - zumal die Millionen auf seinem Konto auch dabei halfen, die sozial Schwachen finanziell zu unterstützen. Einen großen Teil seines Vermögens spendete er an karikative Einrichtungen und ausländische Organisationen, um effektiv etwas gegen die Armut zu tun. Und er machte dies nicht ganz uneigennützig, denn er vergleicht seine selbst gewählte Besitzlosigkeit mit einer besonderen Form der Freiheit.

Sein nahezu grenzenloser Besitz hat ihm schon nach kurzer Zeit Angst gemacht und eingeschränkt. Mit seinem heutigen minimalistischen Lebensstil hingegen fühlt er sich befreit und glücklich.

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