5 Dinge, die zur Weihnachtszeit einfach dazu gehören

Von: vo
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Weihnachten
Bevor der Weihnachtsmann am Weihnachtsabend die Geschenke bringt, kann sich darauf in der Adventszeit eingestimmt werden. Foto: Alexas_Fotos (CC0 1.0) / pixabay.com

München. Ob das Spritzgebäck von der Oma oder selbstgemachte Vanillekipferl und Zimtsterne, die Weihnachtsbäckerei ist bald wieder eröffnet. Das Backen kann mit der ganzen Familie zelebriert werden. Wie die Plätzchen gelingen, verfeinert und aufbewahrt werden, beschreiben diese Tipps.

Bevor die Plätzchen in den Ofen gehen, kann ein einfacher Mürbeteig mit Spekulatiusgewürz, Zimt, Sternanis oder Gewürznelken verfeinert werden.

Immer ganze Nüsse kaufen, denn die haben noch ihr volles Aroma, und selber mahlen oder zerkleinern. Wer diese noch schmackhafter machen möchte, kann die Nüsse in der Pfanne anrösten.

Mit natürlichen Mitteln kann der Teig zudem eingefärbt werden. Rote Bete lässt die Plätzchen erröten, Kurkuma macht sie gelb und Matcha (zermahlener Grüntee) färbt den Teig grün ein.

Wenn der Teig klebt, dann einfach etwas Mehl auf die Arbeitsfläche und das Nudelholz geben - aber nicht zu viel, sonst wird der Teig wiederum zu hart. Falls das nicht hilft, kann der Teig auch zwischen zwei Backpapierhälften gelegt und ausgerollt werden.

Ausstechförmchen vor dem Gebrauch in Wasser oder Mehl tunken, so lässt sich der Teig leichter wieder entfernen und reißt nicht ein.

Die Plätzchen möglichst goldgelb aus dem Ofen holen und direkt von dem Backblech nehmen, sonst backen sie auf dem Blech nach und werden hart.

Damit der Zuckerguss so weiß wie Schnee wird, einfach geschlagenes Eiweiß unter den Puderzucker heben.

Glanz erhält die Glasur, wenn der Keks vorher mit aufgekochter Aprikosenmarmelade eingestrichen wird. So schließen sich die Poren im Mürbeteig.

Gelagert sollten die Plätzchen in einer Metalldose werden. Sind die Plätzchen hart geworden, einfach einen ungeschälten Apfel mit in die Dose legen.

Adventskalender

Nicht nur der leckere Geruch von Plätzchen, sondern auch das tägliche Öffnen eines neuen Adventskalendertürchens steigert nicht nur die Vorfreude bei den Kleinsten. Im 19. Jahrhundert hat es besonders in religiösen Familien erste Vorläufer des heutigen Kalenders gegeben.

Es sind 24 Bilder nach und nach an die Wand gehängt oder 24 Kreidestriche an die Tür gezeichnet worden, von denen pro Tag einer weggewischt werden durfte. Einen gedruckten Adventskalender hat es das erste Mal im Jahre 1902 gegeben. Dieser ist jedoch nur mit bunten Bildern ausgestattet gewesen.

Über einen Adventskalender mit Kalorien - in Form von Schokolade -, konnte sich im Jahr 1958 gefreut werden.

Der gängigste Adventskalender ist wohl auch immer noch der, der mit einzelnen Schokoladenstückchen gefüllt ist. Daneben gibt es viele Varianten, die einen individuelle Befüllung erlauben. Zum Beispiel Girlanden, die aus einzelnen Säckchen bestehen oder ein Stoffkalender, der aufgenähte Taschen hat, die mit Leckereien befüllt werden können.

Zudem vermehren sich jährlich Kalender für Liebhaber von Disneyfilmen, Beautyartikeln, Parfums oder Musik. Manche Online-Shops bieten einen digitalen Adventskalender an. Hinter den Türchen steckt meist eine Quiz- oder Schätzfrage, die bei richtiger Beantwortung zum Beispiel einen Gutschein verspricht.

Adventskranz schmücken 

Neben dem Adventskalender gehört das Schmücken des Adventskranzes zur Einstimmung auf den Heiligen Abend. Dieser kann zwar bei dem nächsten Floristen gekauft werden, jedoch ist dieser mit ein paar Dekoartikeln schnell selbergemacht und kann nach den Vorlieben der ganzen Familie gemeinsam gestaltet werden.Angesagt sind in diesem Jahr wieder bunte Adventskränze, die mit Kugeln in Pink, Grün, Blau oder Grün verziert sind.

Daneben liegen Fliegenpilze aus verschiedenen Materialien im Trend. Diese treffen in diesem Jahr auf Cremetöne sowie Weiß, Silber und Grau. Zu dem Natur-Kranz passen Materialien wie Zimtstangen, Anissterne, getrocknete Orangenschalen, Reisigsterne oder Nüsse, diese werden am besten mit einer Heißklebepistole befestigt.

Wer sich für den guten alten "grünen Kranz" entscheidet, sollte die Tannenzweige nicht zu früh kaufen und vor allem draußen lagern. Sonst sind diese bereits vor Gebrauch vertrocknet. Besonders gut eignen sich Zweige von der Nobilis- oder Nordmanntanne, diese nadeln nur wenig. Neben dem Kranz aus Tannengrün liegen Weidenkränze im Trend.

Weihnachtsgrüße verschicken 

Wenn die letzte Kerze am 20. Dezember auf dem selbstgemachten Adventskranz angezündet wird, dann sollten die Weihnachtsgrüße bereits auf dem Weg zu Verwandten und Freunden sein. Viele verschiedenen Gruß- und Einladungskarten zur Anregung gibt es beispielsweise auf dieser Seite.

Neben diversen Designs bieten manche Karten auch Platz für ein Foto, welches den Kartengruß noch persönlicher macht. In die Karte kann neben "Frohe Weihnachten" oder "Ich wünsche eine besinnliche Weihnachtszeit" ein Zitat oder sogar eine kleines Gedicht eingefügt werden.

Zudem kann Bezug auf das letzte Weihnachtsfest oder ein gemeinsames Erlebnis genommen sowie Sternanis oder eine Zimtstange zugefügt werden, die beim Öffnen des Umschlags Weihnachtsduft versprühen. Neben den Erwachsenen können auch die Kleinen Weihnachtsgrüße beziehungsweise Wünsche verschicken.

Indem ein Brief an das Christkind oder den Weihnachtsmann geschrieben wird. In den meisten Bundesländern haben sich die beiden bereits ein Postamt eingerichtet, in dem fleißige Helfer jeden Brief im Auftrag beantworten.

Einige Auszüge der Wunschpost sind unter mittelbayerische.de veröffentlicht. Ein Kind beschriftete den Umschlag so: "An: Christkind; Von: Unbekannt und anonüm; Zweck: Geschenke.", oder auch "Hiermit sende ich fristgerecht den Wunschzettel."

Ein Besuch auf dem Weihnachtsmarkt

Weihnachtliche Düfte können auch beim Bummeln über die Weihnachtsmärkte an fast jedem Stand wahrgenommen werden. Dafür lohnt es sich an einem Adventswochenende, einen Besuch auf einem umliegenden Weihnachtsmarkt zu machen. Informationen zu den Öffnungszeiten und Besonderheiten verschiedener deutscher Weihnachtsmärkte gibt es auf hier.

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