Zyklusstörungen nicht als Stress-Folge abtun

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München. Eine unregelmäßige Menstruation über einen längeren Zeitraum sollten Frauen nicht unterschätzen und als Folge von Stress abtun.

Zyklusstörungen oder ein Ausbleiben der Blutung können auch ein Hinweis auf ernste Erkrankungen sein, erläutert der Berufsverband der Frauenärzte (BVF) in München.

Wenn sich der Zyklus nach ein bis zwei Monaten nicht wieder einpendelt, sollte die Ursache von einem Frauenarzt abgeklärt werden.

Bei einigen Frauen stellen die Eierstöcke schon vor den Wechseljahren ihre Funktion ein.

Diese vorzeitige Erschöpfung der Eizellenproduktion kann durch schwere Infektionen oder Rauchen hervorgerufen werden. Auch Rheuma, Diabetes, Schilddrüsenerkrankungen oder Nierenschäden können die Regelblutung beeinträchtigen. Essstörungen zählen ebenfalls zu den möglichen Ursachen. Manchmal findet sich aber auch trotz intensiver Nachforschungen keine Ursache.
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