Zeitung: Neuer Impfstoff gegen Schweinegrippe geplant

Von: ddp
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Bielefeld. Das Bundesgesundheitsministerium will angeblich einen neuen Impfstoff gegen die sogenannte Schweinegrippe testen.

Das Serum solle unkalkulierbare Nebenwirkungen minimieren, berichtete das Bielefelder „Westfalen-Blatt” (Wochenendausgabe). Im Gegensatz zu den bisherigen Impfstoffen enthalte das neue Präparat keine umstrittenen Zusatzstoffe und quecksilberhaltigen Konservierungsmittel. Das neue Serum steht dem Bericht zufolge frühestens Ende November zur Verfügung.

Der Präsident des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte, Wolfram Hartmann, sagte dem Blatt, zumindest für Kinder hätte die Bundesregierung einen Impfstoff ohne Wirkstoffverstärker und Quecksilber bestellen müssen, wie es ihn in den USA gebe.

Dem Bericht zufolge wird die Wirkung der bisherigen Seren durch Zusatzstoffe verstärkt, sodass weniger des knappen Wirkstoffs benötigt wird. Der Wirkungsverstärker könne Nebenwirkungen verstärken und sei bislang in keinem frei verkäuflichen Impfstoff enthalten.

Das quecksilberhaltige Konservierungsmittel Thiomersal in den Impfstoffen sei nötig, da nicht einzelne Impfdosen bestellt wurden, sondern Fläschchen mit je zehn Einheiten. Eine Impfdosis werde mit einer Spritze entnommen, der übrige Wirkstoff müsse deshalb vor Verunreinigung geschützt werden.

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