Zahl der Tuberkulose-Fälle in NRW gesunken

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Düsseldorf. Die Zahl der Tuberkulose-Fälle in Nordrhein-Westfalen ist weiter zurückgegangen. Im vergangenen Jahr erkrankten mit 1149 Menschen knapp zwölf Prozent weniger als 2007. Die Zahl nimmt seit 2002 stetig ab.

Dies teilte die Landesvertretung NRW der Techniker Krankenkasse (TK) am Montag in Düsseldorf anlässlich des Welttuberkulosetages am (morgigen) Dienstag mit. Die TK bezieht sich auf Daten des Robert-Koch-Instituts. Im laufenden Jahr wurden demnach in den ersten neun Wochen 184 Neuerkrankungen in NRW gemeldet.

Tuberkulose ist nach Angaben der Krankenkasse eine chronisch verlaufende Infektionskrankheit. Ausgelöst wird sie durch Bakterien, die sich in der Lunge vermehren und das Gewebe zerstören. Übertragen wird die Krankheit beispielsweise beim Husten oder Niesen. Sie ist in der Regel mit Medikamenten gut behandelbar und heilt in den meisten Fällen ohne Folgeschäden aus.

Für Menschen mit geschwächten Immunsystem kann die Tuberkulose allerdings tödlich verlaufen. Das Datum des Welttuberkulosetages, der 24. März, erinnert an den 24. März 1882, als der Mediziner Robert Koch in Berlin zum ersten Mal über seine Entdeckung des Tuberkulose-Erregers berichtete.
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