Wie man der Grippe den Kampf ansagt

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Wer beim Niesen und Husten die Armbeuge benutzt, verhindert die Verbreitung von Grippeviren über die Hände. Diesen einfachen Schutz vor einer Infektion empfehlen die Apotheker im Kreis Düren. Foto: Alois Müller

Kreis Düren. Grippeviren breiten sich aktuell immer stärker aus: „Das nasskalte Wetter setzt die Immunabwehr herab. Nicht nur herkömmliche Grippeviren, auch das H1N1-Virus, besser bekannt als der Erreger der so genannten Schweinegrippe, haben dann leichtes Spiel”, erklärt Felix Zimmermann, Pressesprecher der Apotheker im Kreis Düren.

Doch es gibt wirksame Methoden zur Vorbeugung, damit es gar nicht erst zu einer Ansteckung kommt.

Schon einfache Maßnahmen wirken präventiv. „Eine gute Methode, das Risiko einer Infektion zu senken, ist regelmäßiges, gründliches Hände waschen mit Seife”, sagt Zimmermann. Die Grippeviren werden nämlich durch alles, was mit Mund und Nase in Berührung kommt, übertragen. Dazu gehören ganz einfache Gegenstände wie Gläser, aber auch Hände und Taschentücher.

Felix Zimmermann: „Wer sich schon angesteckt hat, kann andere schützen, indem er das Hände schütteln vermeidet und benutzte Taschentücher sofort entsorgt.” Wer Niesen oder Husten muss, sollte auf keinen Fall seine Hände vor den Mund halten, rät der Apotheker. „Besser ist es, die Armbeuge zu benutzen. Das ist zwar zunächst ungewohnt, verhindert aber die Verbreitung der Viren über die Hände.”

Zur Stärkung des Immunsystems empfehlen die Apotheker im Kreis Düren positive Klimareize, wie zum Beispiel Saunabesuche oder regelmäßige Spaziergänge. Keinesfalls sollte man sich zu Hause einigeln. Gerade die trockene Heizungsluft begünstigt das Austrocknen der Schleimhäute, das den Viren den Eintritt erleichtert. Deshalb empfiehlt es sich auch, mehrmals am Tag zu Lüften, um so die verbrauchte Luft zu ersetzen.

Auch Schutz vor Schweinegrippe

Ein besonders wirksamer Schutz gegen Grippeviren ist nach wie vor die Impfung. „Der beste Zeitpunkt für eine Impfung ist zwar im Herbst, aber auch jetzt ist es dafür noch nicht zu spät”, sagt Zimmermann. Man sollte allerdings nicht mehr zu lange warten, denn der Aufbau des Impfschutzes dauert rund 14 Tage.

Der aktuelle Impfstoff schützt auch vor der Schweinegrippe, und das bei einer ebenso guten Verträglichkeit wie bei den Grippeimpfstoffen der vergangenen Jahre.

Empfohlen wird die Impfung vor allem Menschen, die älter als 60 Jahre sind, Schwangeren und allen Menschen mit einer Grunderkrankung wie einem Lungenleiden, Herz-Kreislauf-Krankheiten, Leber- oder Nierenleiden, Diabetes, neurologischen Erkrankungen oder Immunschwäche.
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