Weniger Salz! Herzpatienten sollten auf ihre Ernährung achten

Von: vo
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Ernährung
Foto: pixabay.com / stevepb (CC0 Public Domain)

München. Bluthochdruck, Herzklappenfehler, Herzmuskelentzündung, Herzschwäche - mit einer Herz-Kreislauf-Erkrankung ist nicht zu spaßen. Sie ist die häufigste Todesursache in Deutschland. Knapp zwei Millionen Menschen in Deutschland leiden an einer chronischen Herzinsuffizienz.

Das Herz ist nicht mehr stark genug, den Körper ausreichend mit Blut zu versorgen. Dabei kann neben einer medikamentösen Therapie vor allem ein gesunder Lebensstil die Behandlung positiv beeinflussen. Wer als Herzpatient seine Gewohnheiten vor allem in Bezug auf die Ernährung umstellt, verbessert seine Lebensqualität nachweislich.

Ein bewusster Lebensstil fördert die Herzgesundheit

Herzinsuffizienz, die Pumpschwäche des Herzens, führt zu verminderter Leistungsfähigkeit, Atemnot oder Wasseransammlungen in den Beinen. Weitere Informationen zu den Symptomen von Herzinsuffizienz findet man auf www.ratgeber-herzinsuffizienz.de.

Um die Herzgesundheit zu unterstützen sind ausreichend Bewegung sowie der Verzicht auf Tabak und Alkohol unumgänglich. Bei der Ernährung achtet man als Herzpatient auf folgende Dinge:

Viele Vitamine, weniger Kohlenhydrate

Weil das Herz bei Übergewicht noch mehr Leistung erbringen muss, ist es wichtig, sein Gewicht auf einem normalen Level zu halten. Deshalb sollten Obst und Gemüse in jeglicher Form mehrmals täglich auf dem Speiseplan stehen. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt "Fünf am Tag", also fünf Portionen Vitaminspender. Am besten dreimal Gemüse und zweimal Obst. Sättigungsbeilagen wie Nudeln, Kartoffeln, Reis und Brot fallen so gering wie möglich aus.

Gesunde Fette zu sich nehmen

Fettreiche Ernährung mit Frittiertem, viel Sahne oder Butter führt zu einer schnellen Gewichtszunahme und schadet somit dem Herzen. Vor allem die gesättigten Fette aus tierischen Produkten wie Vollmilch, rotem Fleisch und Wurst wirken sich negativ auf die Cholesterin- und Blutfettwerte aus. Viel gesünder sind die ungesättigten Fette, die sich in Geflügel, Fisch oder Raps- und Leinöl sowie kaltgepresstem Olivenöl befinden.

Weniger Salz verwenden

Salz bindet Wasser im Körper - gerade für Menschen mit Herzinsuffizienz ist das ungünstig, weil sie ohnehin schnell unter Wassereinlagerungen leiden. Da sich Salz jedoch in einer Vielzahl von Lebensmitteln versteckt, ist die beste Strategie, alles selbst und frisch zu kochen - und dabei natürlich nur moderat zu würzen. Leckeren Geschmack verleihen den Mahlzeiten zum Beispiel auch frische Kräuter. Fertigprodukte und industriell hergestellte Nahrungsmittel wie Convenience Food, aber auch Wurst, Käse und Knabbereien, sollten nicht mehr auf den Tisch kommen.

Die richtige Menge trinken

Eigentlich ist viel Wasser trinken gesund. Bei Herzpatienten kann sich eine große Flüssigkeitsmenge im Körper jedoch negativ auswirken und schneller zu Ödemen, den Wassereinlagerungen führen. Gleichzeitig kann eine zu hohe Trinkmenge dazu führen, dass die Wirkung von entwässernden Medikamenten heruntergesetzt wird. Deshalb halten sich Menschen mit einem schwachen Herz an die vom Arzt individuell empfohlene Flüssigkeitsmenge.

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