Wärmere Temperaturen erhöhen allergene Belastung

Von: ddp-nrw
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Mönchengladbach. Aufgrund der etwas frühlingshafteren Temperaturen der vergangenen Tage ist die allergene Belastung durch Baum- oder Gräserpollen in NRW deutlich angestiegen.

Derzeit sei die Belastung durch Frühblüher wie Haselnuss oder Erle im Tiefland mäßig bis stark, sagte die Beraterin des Deutschen Allergie- und Asthmabunds, Anja Schwalfenberg, in Mönchengladbach der Nachrichtenagentur ddp. In den Mittelgebirgen sei die Belastung dagegen noch recht schwach.

Sollte sich allerdings am Wochenende wie erwartet noch wärmeres Wetter durchsetzen, könnte die allergene Belastung auch in den höheren Lagen zunehmen. Schwalfenberg zufolge beginnt die Pollensaison in diesem Jahr aufgrund des kalten Winters vergleichsweise spät. Dadurch könnten die Pollen nun verstärkt auftreten und für Probleme bei Allergikern sorgen.

Laut der Beraterin wird spätestens ab April eine steigende Belastung durch Birkenpollen erwartet. Die Hauptsaison für Gräserpollen erstreckt sich von Mai bis August.

Schätzungen zufolge gibt es bundesweit zwischen 16 und 20 Millionen Menschen, die an Pollenallergien leiden. Betroffene, die eine Allergie auf Pollen haben, die derzeit noch nicht fliegen, können nach Angaben von Schwalfenberg mit einer Kurzzeitimmuntherapie vorsorgen. Wer aktuell unter Birkenpollen leidet, muss dagegen zum Beispiel auf antiallergische Medikamente - sogenannte Antihistaminika - zurückgreifen. Die Allergiker sollten dazu jedoch einen Arzt konsultieren.

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