Vorsicht bei der Selbstbehandlung von Warzen

Von: dpa
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Warzen
Zwar werden Warzen üblicherweise nicht so schlimm wie diese Aufklebwarzen, die in Weimar als Souvenir angeboten werden. Dennoch gilt: Jede Warze sollte behandelt werden. Wie, erfährt man am genauesten beim Arzt. Foto: ddp

Berlin. Warzen sollten grundsätzlich vorsichtig behandelt werden. Die Selbstmedikation erfordert daher Geduld. In der Regel nur kurzfristig angewendet werden Mittel wie Salicyl- oder Milchsäure. Sie weichen das verhornte Gewebe auf, dann kann es leicht abgetragen werden, erläutert die Bundesapothekerkammer in Berlin.

Das Auftragen von Zinkpaste oder Vaseline schützt die umliegende Haut. Andere rezeptfreie Möglichkeiten zur Warzenbekämpfung sind Ätzmittel mit Monochloressigsäure oder Vereisungssprays.

Patienten mit Warzen rät die Kammer grundsätzlich, vor einem eigenen Behandlungsversuch einen Arzt aufzusuchen. Das gelte vor allem für Kinder und den Fall, dass größere Hautflächen, das Gesicht oder der Genitalbereich betroffen sind.

Um zu verhindern, dass neue Warzen entstehen, sollten Patienten sich nach jeder Behandlung einer Warze die Hände gründlich waschen. Denn Warzen werden durch Viren ausgelöst, die leicht übertragen werden können. Allerdings verschwindet jede zweite Warze auch ohne Behandlung innerhalb von zwei Jahren wieder.

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