Werne - Vor dem Abtauchen nicht extra schnell atmen

Vor dem Abtauchen nicht extra schnell atmen

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Werne. Freizeitschwimmer lassen sich besser nicht auf den Wettstreit ein, wer am längsten unter Wasser bleiben kann. Denn häufig hyperventilieren die Teilnehmer vor dem Abtauchen extra und gefährden damit massiv ihre Gesundheit

Eine Ohnmacht unter Wasser und der Tod durch Ertrinken seien mögliche Folgen, warnen die Lungenärzte der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) in Werne. Da sich häufig geübte Schwimmer in diesem Wettstreit messen und Bademeister eher auf Nichtschwimmer achten, sollten beobachtende Badegäste sie auf diese Gefahren hinweisen.

Wer hyperventiliert, versucht durch beschleunigtes, vertieftes Einatmen mit verringertem Ausatmen den Gehalt des Kohlendioxids im Blut zu steigern. Das soll den Drang verringern einzuatmen, um die Luft länger anhalten zu können, erläutert die DGP.

Allerdings sinke dadurch der Sauerstoffgehalt im Blut. Das wiederum könne zu einem Sauerstoffmangel im Gehirn und Bewusstlosigkeit führen. Noch mehr Gefahr bestehe, wenn durch Herumschwimmen beim Luftanhalten unter Wasser der Sauerstoffverbrauch zusätzlich gesteigert wird.
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