Vor Babypause Zwischenzeugnis geben lassen

Von: dpa
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München. Werdende Mütter und Väter lassen sich vor einer Elternzeit am besten ein Zwischenzeugnis ausstellen.

Das rät die in München erscheinende Zeitschrift „Eltern” (Ausgabe 11/2009). Ansonsten kann es passieren, dass der Vorgesetzte nach der Babypause nicht mehr im Betrieb ist. Dann haben Betroffene es womöglich schwer, im Nachhinein noch ein angemessenes Arbeitszeugnis zu bekommen.

Angesichts der Wirtschaftskrise kann es sich lohnen, die vollen drei Jahre der Elternzeit zu nehmen. Denn in dieser Zeit ist Müttern oder Vätern der Arbeitsplatz sicher. Zugleich können sie bis zu 30 Stunden pro Woche weiterarbeiten.

Vor der Geburt müssen Schwangere im Job oft kürzertreten, weil sie Beschwerden mit dem Rücken oder dem Kreislauf bekommen. Dann ist es nicht unbedingt nötig, sich krankschreiben zu lassen. Der Arzt kann auch ein individuelles Beschäftigungsverbot erteilen und so zum Beispiel die tägliche Arbeitsdauer einschränken. Schwangere müssen dann weniger arbeiten, werden aber weiter voll bezahlt.

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