Thrombosepatienten dürfen nicht ins Dampfbad

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Sauna / wellness
Bei einem schwachen Herzen können Dampfbäder oder ein Saunabesuch eine große Belastung sein. Foto: dapd

Hannover. Menschen mit Vorerkrankungen sollten vor einer Wellnessanwendung den Rat ihres Arztes einholen. Bei einem schwachen Herzen zum Beispiel könnten Dampfbäder oder ein Saunabesuch eine zu große Belastung sein, warnt der Rehabilitationsmediziner Prof. Christoph Gutenbrunner von der Medizinischen Hochschule Hannover.

Wärmeanwendungen eigneten sich auch nur bedingt für Patienten, die Blutgerinnungshemmer nehmen, um einer Thrombose vorzubeugen.

Keinesfalls in die Sauna, ins Dampf- oder Thermalbad oder zur Massage dürfe man im akuten Stadium einer Thrombose, sagte Gutenbrunner der Zeitschrift „Apotheken Umschau” (Ausgabe 07/2012 B). Lebenslang auf anregende Massagen und hohe Temperaturen verzichten müssten Menschen, denen aufgrund von Krebs Lymphknoten entfernt wurden.
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