Berlin - Stress kann Restless-Legs-Syndrom verschlimmern

Stress kann Restless-Legs-Syndrom verschlimmern

Von: dpa
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Berlin. Stress und schwere körperliche Arbeit können das Restless-Legs-Syndrom (RLS) verschlimmern.

Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) in Berlin hin. Wer dagegen auf Alkohol und Koffein verzichtet sowie sich ausreichend bewegt, könne den unangenehm starke Bewegungsdrang in Ruhephasen lindern. Auch das Kribbeln und Zucken in den Beinen lasse nach.

Eine alleinige Änderung der Lebensgewohnheiten ist laut der DGN aber meist nicht ausreichend. Deshalb müsse das RLS in der Regel mit Medikamenten behandelt werden. Zuvor sollte aber ein Arzt die genaue Ursache klären. Denn oft weisen die Symptome des Syndroms auf eine andere Erkrankung hin, etwa eine Störung der Schilddrüsenfunktion, eine Nierenschwäche oder einen Eisenmangel.

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