Steuervorschriften bei Selbstbehalttarifen beachten

Von: ddp
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Berlin. Seit dem 1.1.2010 sind die Beiträge für Krankenversicherung steuerlich deutlich besser absetzbar als früher.

Das führt allerdings auch dazu, dass Versicherte vorsichtig sein sollten, wenn sie einen Tarif mit Beitragsrückerstattung haben oder vereinbaren wollen. Denn die Rückerstattungen senken den Steuervorteil. Mit den neuen Regeln müssen Versicherte genau nachrechnen, ob nicht ein Einreichen der Unterlagen und ein Verzicht auf Erstattungen sie letztlich günstiger kommt, als wenn sie Beitragserstattungen annehmen.

Denn die Kosten für die nicht eingereichten Medikamente und Arztbesuche führen in aller Regel auch nicht zu Steuererstattungen: Solche Kosten wirken sich als außergewöhnliche Belastungen nur dann steuerlich aus, wenn bestimmte Opfergrenzen überschritten sind, die je nach Einkommen und Familienstand bis zu 7 Prozent des Einkommens ausmachen können.

Auch Tarife mit Selbstbehalt sind steuerlich nicht vorteilhaft. Denn nur die tatsächlich gezahlten Versicherungsprämien führen zu Steuererstattungen, die selbst gezahlten Rechnungen aber führen selten zu Steuerermäßigungen.

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