Sport tut Krebspatienten gut

Von: dpa
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Frankfurt/Main. Krebskranken tut Sport gut. Er steigert Wohlbefinden und Selbstvertrauen während einer Therapie. Das haben Studien an der Goethe-Universität und der Klinik für Onkologie und Hämatologie am Krankenhaus Nordwest in Frankfurt ergeben.

Körperliche Aktivität lindere nicht nur Symptome, die der Tumor unmittelbar verursacht. Sie schwäche auch Nebenwirkungen der Chemotherapie ab.

Noch im Krankenhaus nach der akuten Behandlung sollten Patienten mit Bewegungstherapien beginnen, raten die Experten. So lasse sich verhindern, dass die Leistungsfähigkeit abnimmt. Zudem kann dadurch oft der Klinikaufenthalt verkürzt werden. Schon nach vier Wochen wirke sich Training günstig auf die Verarbeitung von Nebenwirkungen der Chemotherapie und die Ausdauer aus, so die Untersuchungen. Nach drei Monaten verbessere sich auch die Anpassungsfähigkeit des Herz- Kreislauf-Systems.

Die Studienteilnehmer absolvierten unter professioneller Anleitung moderates Ausdauer- und Krafttraining. Empfohlen werden Einheiten von 30 Minuten an drei Tagen in der Woche. In den ersten 24 Stunden nach einer Chemotherapie sollten Patienten sich - wenn überhaupt - nur leicht körperlich betätigen. Besteht eine Chemotherapie aus mehreren Zyklen, darf an behandlungsfreien Tagen trainiert werden.

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