Soziales Netzwerk beeinflusst Reha-Erfolg

Von: dapd
Letzte Aktualisierung:

Halle-Wittenberg. Soziale Netzwerke können entscheidend zum Erfolg von Rehabilitationsmaßnahmen beitragen. In den Bereichen Ernährung und Bewegung spiele der Einfluss von Angehörigen, Freunden, Bekannten aber auch Arbeitskollegen eine wichtige Rolle.

Das belegt eine Studie von Reha-Medizinern der Martin Luther-Universität Halle-Wittenberg. Sie haben dafür exemplarisch 300 Patienten mit Muskel- und Skeletterkrankungen ins wissenschaftliche Visier genommen, wie es in einer Pressemitteilung der Uni heißt. Studienleiter Professor Wilfried Mau empfiehlt den Rehakliniken aufgrund seiner Erkenntnisse, das soziale Netzwerk der Betroffenen intensiver in den Nachsorge-Prozess mit einzubeziehen als bisher. „Die Ärzte und Therapeuten müssen den Angehörigen, Partnern und Freunden ihre bedeutende Rolle deutlich machen”, sagt Mau.

Bei der Rückkehr in Alltag und Erwerbstätigkeit gelinge es Rehabilitanden eher, sich ausreichend zu bewegen und gesund zu ernähren, wenn sie von nahestehenden Personen aktiv unterstützt werden. Der Einfluss von Familie und Freunden sei beim Ernährungsverhalten noch deutlicher ausgeprägt als beim Bewegungsverhalten. „Um sein Bewegungsverhalten zu ändern, braucht der Rehabilitand praktische Unterstützung durch Verwandte und Freunde. Wenn er etwa von häuslichen Aufgaben entlastet wird, kann er in seine Sportgruppe gehen”, beschreibt Psychologe Dirk Rennert ein einfaches Beispiel zur Unterstützung.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert