So unterscheidet man ein Nahrungsergänzungsmittel vom Arzneimittel

Von: dapd
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Tabletten
Verbraucher können aus einem breiten Angebot von freiverkäuflichen Kapseln, Tabletten und Dragees, wählen. Foto: ddp

Hamburg/Berlin. Teufelskralletabletten für geschmeidige Gelenke, Rosskastanienkapseln für beanspruchte Beine oder Magnesiumtabletten für starke Muskeln: Verbraucher können aus einem breiten Angebot von freiverkäuflichen Kapseln, Tabletten und Dragees, wählen.

„Doch nicht jede Kapsel, die aussieht wie ein Arzneimittel, ist auch eines”, sagt Erika Fink, Präsidentin der Bundesapothekerkammer in Berlin. Unterscheiden müsse der Verbraucher zwischen zugelassenen Arzneimitteln, die man an der Zulassungsnummer, auch abgekürzt als „Zul.-Nr.”, erkennt und Nahrungsergänzungsmitteln, also Lebensmitteln, die die normale Ernährung mit zusätzlichen Nährstoffen ergänzen.

Nahrungsergänzungsmittel dürfen nicht krankheitsbezogen beworben werden. Allerdings können gesundheitsfördernde Aspekte auf der Packung beschrieben werden: So sorgt ein zum Beispiel ein bestimmter Nährstoffmix angeblich für geschmeidigere Gelenke. Bei einer bestehenden Grunderkrankung wie Arthrose sei die Dosis für den betroffenen Patienten aber zu schwach, sagt Apotheker-Vertreterin: „Der Anteil der Wirkstoffe in Nahrungsergänzungsmitteln ist in der Regel so niedrig, dass eine gesundheitsfördernde Wirkung bei behandlungsbedürftigen Erkrankungen nicht zu erwarten ist.”
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